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Thema: Im Bann der Natur(gewalten) - 22 wunderbare Tage zwischen San Francisco und Las Vegas

  1. #1
    ...am liebsten weit weg Avatar von robbelli
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    Im Bann der Natur(gewalten) - 22 wunderbare Tage zwischen San Francisco und Las Vegas

    Im Banne der Natur(gewalten) - 22 wunderbare Tage zwischen San Francisco und Las Vegas im Sommer 2014





    Hallo zusammen,
    auch wenn ich eher selten hier vorbeischaue, möchte ich euch unsere Erlebnisse des vergangenen Sommers nicht vorenthalten.
    Nicht zuletzt, da ja auch die Chefin in unserem Reisebericht auftaucht!

    Wir haben nach vier stationären Tagen in San Francisco eine wunderbare Wohnmobiltour von San Francisco nach Las Vegas gemacht.
    Wir sind auf dem Highway #1 an der traumhaften Pazifikküste entlang gefahren, haben die uralten, riesigen Bäume im Sequoia NP bestaunt, die Joshua Trees und tollen Felsformationen im Joshua Tree NP gesehen und dort am Lagerfeuer den unglaublich tollen Sternenhimmel bewundert. Wir waren im Grand Canyon am Colorado River und haben dort gezeltet, haben in den North Coyote Buttes die sagenhafte "Wave" besuchen dürfen (Steffi, dafür danke ich dir ewig!!!), ein besonderes Abenteuer am Alstrom Point erlebt, sind der Flash Flood im Zion NP glücklicherweise knapp entgangen und haben nach einem Besuch im Valley of Fire noch ein wenig am Pool in Las Vegas relaxt.

    Eine wieder einmal unvergessliche Reise mit unzähligen bleibenden Eindrücken, die wir niemals missen möchten und die dafür sorgen werden, dass wir wieder und wieder diesen wunderbaren Kontinent besuchen werden!

    Unsere Eckdaten:

    Reisezeitraum: 21.08.2014 - 13.09.2014
    Flug: STR-FRA-SFO mit Lufthansa, LAS-ZRH-STR mit Edelweiss
    Wohnmobil: Moturis S-27 (gemietet für 18 Tage)

    Wir, das sind Elli und Robert mit Jonas, 17 Jahre, und Jeremie, 8 Jahre alt. Erstmals war die Freundin unseres "Großen", Nathalie, mit an Bord.

    Wer mag, ist herzlich gerne eingeladen, uns zu begleiten.

    Und nicht vergessen: Buckle up, it´s the law!

  2. #2
    USA-Southwest-Liebhaberin Avatar von Simone
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    ERSTE

    Mensch Elli, das wird aber wirklich Zeit, dass Du Dich hier mal wieder blicken läßt

    Das liest sich schonmal super spannend und ich bin sehr gespannt, was Ihr alles erlebt habt

    Viele Grüße Simone





  3. #3
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
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    Na dann werde ich nich auch direkt dazu gesellen. Simone, nehnen eir die Kühlbox zwischen uns?

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  4. #4
    USA-süchtig Avatar von Keilusa
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    Ich steige auch schnell ein!
    Nach dem Vorwort kann man doch gar nicht anders!
    Grüßle Christiane








    Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt,
    mach dir Limonade draus!

  5. #5
    ...am liebsten weit weg Avatar von robbelli
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    Hey, ihr drei, ihr seid aber flink!

    Schön, euch dabei zu haben, ihr seid schon immer so treue Begleiter!

    Petra… ähem… wegen der Kühlbox… lies erst mal Tag 1 und dann denk nochmal drüber nach...

  6. #6
    ...am liebsten weit weg Avatar von robbelli
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    Tag 01: Donnerstag, 21.08.2014: Von STR über FRA nach SFO, so weit, so gut, aber dann…

    Es geht endlich wieder los!

    Morgens um 4 Uhr klingelt der Wecker. Trotz der frühen Stunde sind wir schnell aus den Betten. Die Vorfreude über den lang herbeigesehnten Urlaub ist groß! Wir packen schnell unsere restlichen Habseligkeiten zusammen, die noch ins Handgepäck kommen, und werden um 4:30h von Nathalies Mutter zum Stuttgarter Flughafen gefahren.

    Schon gestern Abend haben wir unser Gepäck beim Vorabend-Check-in aufgegeben.
    Die Bordkarten in der Economyclass mussten wir uns selbst am Automaten ausdrucken, da ist niemand mehr am Schalter zuständig. Eine nette Mitarbeiterin vor Ort war uns dabei sehr behilflich.

    Unsere zu Hause mehrfach gewogenen Taschen und die Zargesbox, die ich „die Expeditionskiste“ nenne, hatten allesamt +/- 23kg. Die Zargesbox mussten wir beim Sperrgepäck separat aufgeben, da sie dort gleich durchleuchtet wurde und wir sie eventuell hätten öffnen müssen. Anscheinend war der Inhalt harmlos genug, denn wir bekamen schnell das ok., dass alles gut ist und wir gehen können.

    Heute Morgen ist bei der Personenkontrolle erfreulich wenig los und wir sind schnell durch. Oooch, da hätten wir auch eine dreiviertel Stunde später kommen können... Weiß man vorher halt leider nicht.

    Der kurze Flug nach Frankfurt startet pünktlich und wir hopsen grad einmal hoch und einmal wieder runter und schon sind wir da.



    Hungrig sind wir, da wir zu Hause nicht gefrühstückt haben und holen uns Kaffee, Kakao und ein paar Backwaren. Die Backwaren schmecken nicht mal annähernd so gut, wie sie teuer waren, aber der Kaffee ist wenigstens lecker.
    Da wir noch viel Zeit bis zum Abflug haben, schlendern Robert und ich ein wenig durch die Gänge, um uns die Zeit zu vertreiben.
    Dann machen wir uns allmählich auf zu unserem Gate. Obwohl das Boarding laut Anzeige kurz bevorsteht, ist noch keine Betriebsamkeit am Schalter zu sehen.
    Wir warten..und warten...und warten.

    Mit einer guten Stunde Verspätung beginnt endlich das Boarding und wir dürfen zum ersten Mal einen A380 betreten. Über drei Finger steigen die Passagiere ein. Wow, schon ein beeindruckend großer Vogel!



    Wir arrangieren uns auf unseren Plätzen und dann geht es los.
    Ich bin überrascht, wie angenehm leise es im Inneren dieses großen Vogels ist.

    Als nach einer Weile das Essen serviert wird, werden wir zuerst bedient, denn ich habe „Spezialmahlzeiten“ für uns geordert.
    Jeremie bekommt ein Kinderessen, mit dem er sehr zufrieden ist, und auch Jonas ist mit seinem Früchteteller glücklich.
    Nun ja, für Robert, Nathalie und mich habe ich vegetarisch bestellt, das war nun nicht ganz so glücklich. Mit unserem indisch-asiatischen Mahl haben wir eher Pech. Nächstes Mal warten wir dann doch wieder auf die verheißungsvolle Frage:„Chicken or Pasta?“.

    Mit dösen, Filme gucken und nochmal essen, geht die Zeit, insgesamt um die 11,5 Stunden, erfreulich schnell um und wir befinden uns im Landeanflug auf San Francisco.





    Ich hatte gehofft, die Golden Gate Bridge von oben fotografieren zu können, das klappt aber nicht. Dafür haben wir einen guten Ausblick auf die Oakland Bay Bridge, Treasure Island, Alcatraz und Downtown San Francisco. Cool!

    Da wir direkt an einem Ausgang sitzen, haben wir berechtigte Hoffnung, das Flugzeug schnell verlassen zu können. Das klappt auch ganz gut, aber dennoch stehen wir irgendwann, noch viel zu weit von den Schaltern der immigration entfernt, in einer Schlange an... Mist, das wird dauern.
    Es gehen knapp zwei Sunden vorüber, bis wir durch sind. Am Gepäckband herrscht Chaos, da die Taschen und Koffer schon ewig lange herumfahren mussten, und das meiste schon daneben gestellt wurde. Also suchen! Nach einer Weile haben wir alles, bis auf die „Expeditionsbox“.
    Jonas ergreift sofort die Initiative und fragt, ob wir diese beim Sperrgepäck bekommen. Und tatsächlich werden wir zu einem anderen Gepäckband geschickt, auf dem nach einer Weile und nochmaligem Nachfragen unsere Box glücklicherweise wie aus dem Nichts auftaucht.

    So, da wären wir mal wieder die Letzten des Fluges, die diesen Bereich des Flughafens verlassen... Nichts Neues…

    Zum Glück ist der Weg zur Autovermietung nicht weit. Nur ein paar Stationen mit der Airrail, dann sind wir da. Wir können sogar den Gepäckwagen mitnehmen, was mit der Zargesbox und unserer Tasche ohne Rollen sehr angenehm ist.
    Dann eine weitere Schlange am Dollar-Schalter. Sieht eigentlich nicht sehr lange aus, aber leider dauert es auch hier ewig... Die Kinder, vor allem natürlich Jeremie, halten sich irgendwie wach, obwohl wir alle echt fertig sind.
    Endlich sind wir an der Reihe. Der nette Herr bietet uns mit fünf Personen ein größeres Auto an, für einen Aufpreis von 18,-$ pro Tag. Robert sagt ja, und ich – es sei mir verziehen – sage nein, nicht nötig.
    Vermutlich der folgenschwerste Fehler des heutigen Tages, denn was jetzt auf uns zukommt, ist einfach nur nervig.
    Robert kann nicht verstehen, wie man bei einem so kostspieligen Urlaub sich so doof wie ich anstellen kann, wenn es um weitere 70,- $ geht. Zu Recht!
    Nach weiteren zwanzig Minuten des Wartens können wir zu unserem Auto gehen und versuchen unser Glück mit all dem Gepäck. Sehr schnell ist klar, dass das niemals funktioniert! Also, wieder zurück, wir wollen nun reumütig doch ein größeres Auto nehmen. Ja, ok, meint der Verantwortliche, das würde nun zwei bis drei Stunden dauern! No way!

    Plan B. Ich will mit Jeremie am Flughafen warten, bis Robert mit Jonas und Nathalie das Gepäck in unserem über airbnb gemieteten Haus abgeladen hat und uns dann am Flughafen wieder abholt. So sehr weit ist das nicht.
    Wir machen aus, dass ich mit Jeremie mit der Airrail zum Terminal zurückfahre und dort warte. Gesagt, getan. Wir sind nicht genau an dem Terminal, an dem wir ankamen, aber ich schreibe Robert eine SMS mit den genauen Angaben, wo wir warten.
    Die Meldung, dass die SMS wegen zu geringem Guthaben nicht versendet werden kann, trifft mich etwas unvorbereitet. WAS! Kein Guthaben mehr? Ich schaue nach, 10 cents ist alles, was mein Handyguthaben zu bieten hat. Das kann doch nicht wahr sein! Wie sollen wir uns denn hier jemals finden?

    Nachdenken! Ich habe meine Kreditkarte, ich habe sogar den TAN-Generator im Rucksack und könnte doch versuchen, irgendwo WLAN aufzutreiben, um mein Handy aufzuladen oder eine WhatsApp Nachricht zu schreiben in der Hoffnung, dass einer der drei anderen seine mobilen Daten eingeschaltet hat.
    Allerdings hab ich auch Mitleid mit Jeremie, der total müde ist, und mag ihn nicht mehr übermäßig weit und lange auf der Suche nach Internet durch den Flughafen hetzen. Kurz habe ich Empfang und es erreicht mich eine WhatsApp von Nathalie. Wir sollen ein Taxi nehmen, ich solle kurz bestätigen. Doch allein das funktioniert nun nicht mehr, ich bekomme meine Nachricht einfach nicht durch.
    Mist! Was nun?
    Ich entscheide mich, das zu tun, was mir aufgetragen wurde, und frage im Terminal nach den Taxis. Die befinden sich einen Stock tiefer vor dem Gebäude und wir sind schnell da. Unser russischer Taxifahrer fragt ganz ungläubig, wo denn unser Gepäck sei und ist etwas verwundert, als ich sage, dass wir keines haben.

    Als ich ihm unsere Adresse sage und ihn frage, ob das denn weit sei, meint er: „Do you see, where the fog is? That´s where we are going to!“ Von der Sonne in den Nebel, völlig wurscht, wir wollen nur noch ankommen! Auf dem Freeway ist etwas Stau, es dauert ein wenig. Jeremie döst immer wieder weg und mich erreicht plötzlich eine SMS von Nathalie: „KEIN Taxi, wir holen euch!“
    NEIN! Was für ein Mist! Das wird ja eine völlig verkorkste Angelegenheit!

    Egal, was soll ich machen, ich kann nichts ändern. Wir kommen nach etwa 35 Minuten am Haus an, die Rechnung beläuft sich auf 60,- $.
    So, da stehen wir nun vor unserem Haus, jetzt müssen wir nur noch rein kommen. Die ausgedruckte email mit dem Code für das Schloss an der Tür hat logischerweise Robert. Macht nichts, die email habe ich ja auf dem Handy. Aber wo? Ich suche vergeblich, zu doof, die mail scheint in einem Ordner zu liegen, auf den ich ohne Internet keinen Zugriff habe.

    Es ist windig, Jeremie friert, ich gebe ihm meine Jacke. Jetzt ist mir auch kalt. Hilft alles nichts, wie geht es weiter? Ich gucke mir die Leute in der Nachbarschaft an und überlege, wen ich um Telefonasyl anhauen könnte.
    Dann habe ich noch eine andere Idee und schaue, ob ich hier in der Gegend irgendwie mit dem Handy ins Internet komme. Ich mache einen Versuch, der scheitert, weil ich ein Passwort brauche.
    Dann sehe ich was von xfinity und klicke das mal an. COOL! Hier kann ich über Kreditkarte für eine Stunde oder länger mobiles Internet kaufen! Und es funktioniert! Ich schicke eine WhatsApp an Nathalie, schreibe, wo wir sind und frage, wie wir ins Haus kommen. Postwendend bekomme ich Antwort von Nathalie. An der Türe befindet sich eine Lockbox, ein größeres Bügelschloss, das ein kleines Fach hat, in dem sich die Schlüssel befinden. Über den Zahlencode kann man dieses Fach öffnen. Sehr praktisch.

    Wir gehen rein und ich bin platt! Was für ein tolles Haus mit einer gigantischen Aussicht! Zahlreiche Kunstgegenstände, Bücherregale und eine sehr schöne Einrichtung sorgen bei uns beiden sofort für ein absolutes Hochgefühl. Jeremie wird wieder richtig munter und wir erkunden den ersten Stock.

    Im Erdgeschoss befindet sich ein großes Esszimmer und Wohnzimmer, die Küche und ein WC.











    Im ersten Stock sind unsere drei Schlafzimmer, zwei Bäder und ein Arbeitszimmer. Das Haus ist echt riesig!









    Nicht nur die Größe und die gemütliche Einrichtung, auch tolle Bilder und Kunstgegenstände sorgen dafür, dass wir uns hier in den vier Tagen rundum wohl fühlen.





    Der Blick auf den Ozean von Küche und Esszimmer, ebenso wie oben von unserem Schlafzimmer ist grandios!

    Irgendwann kommen die anderen drei an, alle sind genervt. Logisch, sie haben dreimal alle Terminals durchgekämmt auf der Suche nach uns, viele Angestellten dort nach einer Frau mit Kind gefragt. Alle maulen sich an, Jeremie weint, sowas kann er gar nicht vertragen... Kurz, die Stimmung ist am Boden.

    Meine Nachricht, dass sie von unterwegs was zu Essen mitbringen sollen, kam nicht an, aber glücklicherweise ist ein Safeway nicht weit. Robert und Jonas fahren kurz hin und kaufen Cola, Wasser, Nudeln und eine Sauce aus dem Glas. Schnell mache ich ein Abendessen, das zwar kein kulinarischer Hochgenuss, aber zumindest sättigend ist und wir gehen alle nach einer kurzen Dusche ganz schnell ins Bett.

    Was für ein Tag!

  7. #7
    ...am liebsten weit weg Avatar von robbelli
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    Hallöle,
    weiß jemand, wie ich die Bildchen kleiner machen kann, dass zwei nebeneinander passen? Sonst scrollt man sich ja nen Wolf bei vielen Bildern...

  8. #8
    Slot Canyon Addict Avatar von Ilona
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    Hallo Elli,

    da ich das Fliegen nicht so mag, habe ich mich einfach hinterher gebeamt und bin direkt im Haus gelandet, denn ich wollte den knappen Platz im Auto nicht noch belegen .

    Tolle Erfahrung mit AirBnb - das Haus ist klasse . Bin schon gespannt, wie's weiter geht.

    Ich finde es übrigens gut, wenn die Bilder nicht so klein sind. Lieber scrolle ich etwas und sehe dafür mehr .
    Liebe Grüße

    Ilona

    "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


  9. #9
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
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    Also mir macht das mit dem Scrollen nix......

    Da habt Ihr ja einen nervenaufreibenden Start gehabt. Mit dem Upgrade hätte mir auch passieren können ( bzw ist mir auch schon passiert, nur nicht mit so gravierenden Folgen). Wie konnten wir nur früher ohne Smartphones überleben !?

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  10. #10
    Kanadier Avatar von Kali
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    Hallo Elli, also ich bin auch mit dabei.
    Spätestens im Womo wird ja wieder mehr Platz sein.
    Man das war ja mal nen Start nach Maß.
    Gruß Kali

    2001 2007 2012 2017


  11. #11
    kennt sich in Amerika aus
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    Gut das ihr euch nicht zerfleischt habt. Nach so einer langen Anreise können dann schon die Nerven blank liegen.

    Die Unterkunft ist aber wirklich klasse. Was habt ihr denn dafür pro Tag gezahlt?

  12. #12
    USA-süchtig Avatar von Keilusa
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    Meine Güte, was für ne Anreise!
    Da wäre auch ich fix und fertig gewesen.
    Aber die Wohnung ist ja echt toll! Gefällt mir richtig gut.
    Freu mich auf mehr!
    Grüßle Christiane








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    mach dir Limonade draus!

  13. #13
    ...am liebsten weit weg Avatar von robbelli
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    Hallo zusammen,
    hey, es ist ja noch ein wenig voller geworden! Willkommen auch an Ilona, Kali und Uwe.

    Ja, in der Tat waren wir ziemlich fertig mit den Nerven an diesem ersten Abend. Aber schlimmer kam es nimmer! Alles wird gut!

    Die airbnb Buchung geschah eigentlich mehr aus der Not heraus. Dass es eine so positive Erfahrung sein würde, hätte ich nicht zu träumen gewagt.
    Zu fünft hätten wir in San Francisco zwei Hotelzimmer buchen müssen, mit einem Zimmer ist da nix… Wer schon mal in SFO war, kennt die Preise. Selbst für ein zwei Sterne Motel wären da für vier Nächte und zwei Zimmer an die 1000,- EUR fällig gewesen. Das war mir echt ein bisi viel für das, was ich geboten kriege.
    So haben wir uns entschieden, einmal diese Variante auszuprobieren. Das Haus war ziemlich neu bei airbnb, es gab noch keine Kundenbewertungen. Jonas hat die Bilder gesehen und gesagt: Buche!! Das hab ich gemacht, nachdem auch Robert sein ok dafür gegeben hatte.
    Kostenpunkt: 137,- EUR pro Nacht, plus Reinigungsgebühr 33,- EUR, plus airbnb Service-Gebühren 78,- EUR. Für vier Nächte also 659,- EUR. Passt! Das Haus lag im Richmond District, herrlich ruhige Wohngegend, ca. 10 Meilen von Downtown entfernt, mit dem Auto etwa 20-30 Minuten, je nach Verkehrslage.

    Ich würde auf jeden Fall wieder bei airbnb buchen, so ein Haus oder auch eine Wohnung hat doch mehr Charme, als ein kleines und evtl. auch lautes Hotelzimmer.
    Außerdem schätzen wir als Womo-Urlauber doch sehr, dass wir uns selbst versorgen können. Ein weiterer Pluspunkt!

  14. #14
    ...am liebsten weit weg Avatar von robbelli
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    Tag 02: Freitag, 22.08.2014: Besuch von Alcatraz und Spazieren am Pier

    Geschlafen haben wir alle recht gut, trotz Jetlag.
    Aber so richtig Zeit lassen können wir uns heute Morgen nicht. Wir sind mit Freunden am Pier 33 für die Early Bird Tour nach Alcatraz verabredet. Aber ein leckeres Frühstück mit Latte Macchiato, Ovomaltine und Muffins lassen wir uns nicht nehmen.

    Dabei genießen wir - trotz der zunächst diesigen Wetterstimmung - die Aussicht aus unserem Esszimmerfenster. Wir sehen einen Teil des Golden Gate Parks und den Pazifik, herrlich!

    Dann geht es los mit dem Mietauto in die Stadt. Wir suchen einen günstigen Parkplatz, den ich zuvor im Internet herausgesucht hatte. Den scheint es aber irgendwie nicht zu geben, denn an der angegebenen Adresse ist kein Parkplatz. Wir suchen einen anderen, der laut Internet 15,- $ kostet. Und die Zeit wird schon wieder knapp, oh je, geht das jetzt so weiter, wie es gestern aufgehört hat? Bitte nicht!

    Wir finden den Parkplatz am Pier, allerdings kostet der heute nicht 15,- $, sondern 35,- $ / Tag. Da gibt es anscheinend signifikante saisonale Unterschiede. Egal, die Zeit drängt, und letzten Endes machen diese 35,- $ den Kohl auch nicht fett... Sowas in der Art habe ich gestern gelernt.

    Ich renne mit Jeremie schon mal los, Richtung Pier 33, weil unser verabredeter Zeitpunkt seit 15 Minuten verstrichen ist. Und tatsächlich sehen wir am Pier gleich unsere Freunde, die nach uns Ausschau halten. Ein kurzes Hallo und dann stellen wir uns alle an, um in die Fähre zu gelangen.



    Das Wetter zeigt sich zwischenzeitlich von seiner besten Seite. Alcatraz liegt wunderbar in der Sonne, nur die "Diva" Golden Gate Bridge liegt im Dunst und ist nur schwach zu erkennen.



    Auf der Insel gibt es eine kurze Info eines Rangers, der uns noch einen special guest vorstellt: William "Bill" Baker, einer der letzten lebenden ehemaligen Insassen von Alcatraz ist hier. Er hat ein Buch geschrieben, das er gerne signiert und im Store hier verkauft.





    Wir machen uns auf den Weg zur Audiotour. In den ehemaligen Duschräumen bekommen wir die Kopfhörer ausgehändigt und im Zellentrakt können wir dann mit der Tour beginnen. Sehr interessant und spannend wird erzählt, wie es in diesem Gefängnis früher zuging. Diese Tour gefällt uns allen ausnahmslos sehr gut!





    Was wir allerdings erhofft haben, nämlich durch die frühe Tour den Menschenmassen etwas zu entfliehen, klappt nicht, denn es kommt Fähre um Fähre. Wir hätten einfach gleich zum Hauptgebäude hoch gehen und dem Ranger erst gar nicht zuhören sollen. Nun ist es zeitweise in den Zellentrakten ziemlich voll. Aber das stört uns jetzt auch nicht wirklich.







    Wir lassen uns viel Zeit und fahren um die Mittagszeit mit der Fähre wieder zurück.

    Das Hard Rock Café bietet sich prima an, um Mittag zu essen und wir bestellen uns fast ausnahmslos Burger, die uns sehr gut schmecken. Sitzen können wir auf der Terrasse bei herrlichem Sonnenschein.
    Nach dem Essen werden noch ein paar Einkäufe im Hard Rock Café Store gemacht und dann geht es weiter zum Pier 39. Wir kommen uns vor wie im Europapark, es ist alles nicht so wirklich echt und authentisch. Und es hat natürlich ohne Ende viele Leute hier.



    Trotz Sonnenschein ist es durch den Wind empfindlich kühl und allmählich macht sich bei uns der Jetlag und die Müdigkeit bemerkbar. Wir schauen uns die sea lions am Pier 39 an, welche aber angesichts der momentan geringen Anzahl leider keinen Unterhaltungswert haben.







    Wir gehen noch ein wenig am Pier entlang und sehen eine Gruppe Breakdancer, deren kurze und lustig moderierte Show wir uns gerne anschauen.
    Dann machen wir uns auf den Heimweg und halten noch kurz am Pacific Overlook, da man hier eine schöne Perspektive der Golden Gate Bridge hat. Aber leider ist es wieder sehr diesig, und somit ist das Licht für Fotos wenig spektakulär.



    Zurück am Haus gehe ich mit Nathalie noch bei Safeway einkaufen, damit wir uns ein paar schnelle Quesadillas machen können.
    Nach dem Abendessen schlägt die Müdigkeit erbarmungslos zu.

    Ich brauche dringend Schlaf! Gute Nacht.

  15. #15
    USA-Southwest-Liebhaberin Avatar von Simone
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    Meine Güte Elli

    da hast Du die Schwäbin aber raushängen lassen was für ein Stress

    Und die Sache mit dem Handyguthaben lass ich mal so stehen...

    Die Unterkunft sieht klasse aus wir hatten für New York auch geschaut, aber mich haben die Zahlungs-, und Stornierungs-Modalitäten sehr gestört. Im Februar für Dezember 100% bezahlen zu müssen fand ich zu krass.

    Wenn Ihr nun alle ausgeschlafen habt, geht es hoffentlich ein bißchen entspannter weiter.

    Und dann wird das auch was mit der Kühlbox...hoffe ich
    Geändert von Simone (22.10.14 um 23:12 Uhr)
    Viele Grüße Simone





  16. #16
    Fotografin+Arch-Liebhaber Avatar von Vorfreude
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    UIUIUIUI, da hat ja jemand wieder Internet, was.
    Da bist Du ja glatt die Erste..., habe die Bilder zwar fertig, wollte aber erst einmal eine Diashow ferti stellen

    Natürlich bin ich hier glatt dabei. Habe zar schon einiges gehört und dann später auch miterlebt, aber so schwarz auf weiss mit tollen Bildern macht das gleich noch mal mehr Spaß!
    Sehr schöne Bilder
    Best regards,
    Stefanie

    Das Colorado-Plateau mit "Recreation Vehicle" und 3 Kindern (2009)
    2715 Meilen von Chicago nach New York (2011)
    Formen und Farben des Südwesten (2011 - In 6 Wochen von Las Vegas über Yellowstone NP nach Denver)
    Die Canyon-Abenteuer-Tour (2014 )
    Flexibel durch den (Süd-)Westen (2016, LA - LV - Yellowstone - Denver)



    "Nur, wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen" (J. W. v. Goethe)






  17. #17
    Las Vegas for ever
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    Ich bin auch dabei. Das war aber ein Start! Das Haus sieht super aus. Eine Freundin von mir hatte in LV über airbnb ein Appartement gebucht an einem Wochenende , wo die Hotels sauteuer waren. War auch sehr positiv..
    Ihr habt offensichtlich die Golden Gate Bridge auch im Sonnenlicht gesehen.
    Ich begleite Euch gerne und bin ganz gespannt.

    LG
    Renate

  18. #18
    Swiss Lady Avatar von Rumba
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    Hallo Elli

    Mann, Mann, Mann......da kommt ja eine Hektik auf beim Lesen deines RB's, dass ich hier zu hause am PC ganz wuschig werde. Ich glaube für Dieter wäre der gesamte Urlaub schon gelaufen gewesen

    Handyguthaben??????......gibt's das heute überhaupt noch???

    Auf jeden Fall bin ich auch dabei und harre der Dinge die da kommen.....Schöne Bilder und unterhaltsame Schreibe....

    Viele Grüsse
    Monique

  19. #19
    USA-Southwest-Liebhaberin Avatar von Simone
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    Zitat Zitat von Rumba Beitrag anzeigen
    Handyguthaben??????......gibt's das heute überhaupt noch???
    Ja, bei meinen Nichten und offensichtlich auch in Schwaben

    Elli, damit musst Du leben, sorry
    Viele Grüße Simone





  20. #20
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
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    Zitat Zitat von Rumba Beitrag anzeigen

    Handyguthaben??????......gibt's das heute überhaupt noch???
    Ob Ihr es glaubt oder nicht, auch ich habe noch ein Prepaidhandy, reicht völlig. (Na ja, in NY hatten wir auch etwas Kommunikationsprobleme, da das Guthaben bei Timo aufgebraucht war)

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