Dienstag, 10.05.2022

Schönstes Wetter begleitet uns am River entlang zum Navy Pier. Hier dürfen sich Jugendliche unter 18 Jahren nur in Begleitung aufhalten. That's America!. Das Panorama von der Halbinsel ist toll, die Geschäfte öffnen jedoch erst um 11 Uhr. Und so gehen wir wieder die Michigan Avenue bis zur Watertower Plaza Mall. Die kann man vergessen, jedes 2. Geschäft hat zu und in den anderen gibt es nur Schrott. Schade, das USA Shopping Feeling gibt es leider nicht mehr. Auch in den großen Kaufhäusern ist nichts los. Erst bei Bloomingdale werden wir fündig. Und nach 10,5 Kilometer müssen wir uns kurz im Starbucks erholen.



Nachmittags gehen wir nochmal los und über das Shedd Aquarium und das Adler Planetarium am Ufer entlang zu einem für uns neuen Gebäude. Der Lakeshore East Park führt uns direkt zum Fuße des Gebäudes "The Tides". Eine unglaubliche Wellenarchitektur an drei aufragenden Türmen. Wir sind begeistert. Wir haben versucht ins Gebäude zu gelangen, aber chancenlos. Auch toll ist das "Wave", das außen eine wellige Struktur zeigt und innen tolle Appartements zu vermutlich nicht bezahlbaren Preisen anbietet.





Nochmal 6,5 km, es reicht, Chicago bye, bye! Das Abendessen im McCormick war erneut gut.


Mittwoch, 11.05.2022

Der ungeliebte letzte Tag begrüßt uns mit schwülen 32 Grad Celsius, am Anfang hatten wir 32 Grad Fahrenheit und Schneesturm. Wir lassen uns Zeit beim Frühstück und beim Packen und dann fahren wir halt noch ein paar Meilen, um den Tag rumzubringen. Die Interstate 55 South ist die Route 66 und bringt uns zunächst zum Waterfall Glen. Es wären 6 Meilen bis zu einem kleinen Wasserfall, aber bei dieser Hitze wären wir durchgeschwitzt, was wir den anderen LH Passagieren nicht antun wollen.

Also weiter, bis wir nach 98 Meilen Pontiac erreichen. Der kleine Ort an der Route 66 war die erste namhafte Station nach Chicago. Es gibt ein paar schöne Wandtattoos zu sehen und der einzige große Hit ist der Benzinpreis hier. 75 Cent die Gallone billiger als rund um Chicago.





Es hilft nichts, auf zum Flughafen. Dort gehen wir noch in das daneben liegende Fashion Outlet und es gibt hier tatsächlich noch schöne und gut sortierte Shops. Die Autoabgabe bei Alamo klappt problemlos. Bye Jeep Grand Cherokee, du warst ein tolles Auto!

Wir fahren mit der Tram zum Terminal 1, wo die Lufthansa ganz hinten in der Ecke mit 10 Countern sein Dasein fristet. Sie öffnen erst um 18 Uhr, das heißt wir warten mit anderen auf den wenigen Sitzplätzen. Armselig! Aber auch diese Zeit ging rum und es lief zügig bei der Kontrolle. Und dann waren wir angenehm überrascht über die neue Business-Lounge "Polaris" im Terminal C. Die Lounge ist sehr einladend gestaltet und das warme und kalte Buffet waren top.

Eine Stunde vor Boarding machen wir uns auf den Weg zum Gate B17, wo nichts angeschlagen war und wir etwas verunsichert waren, bis dann endlich die Crew kam. Wir kamen dann pünktlich weg und haben 6 Stunden ohne Essen geschlafen. Pünktlich sind wir zum Frühstück aufgewacht und die restliche Zeit ging schnell rum. In München wurden wir mit etwas Verzögerung vom Parkservice abgeholt und fuhren dann mit dem eigenen Auto heim.


Fazit: Es war ein wirklich lang ersehnter, schöner Urlaub mit mehr Abwechslung als wir erwartet haben. Die Preise waren für 3,5 Wochen so wie vor Corona für 5,5 Wochen. Da kann man jetzt schimpfen oder sich darüber freuen, dass es endlich wieder geklappt hat.

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