Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mardi Gras 4 + Bahamas Kreuzfahrt 2025
Nachdem einige doch gerne Reiseberichte lesen und meiner gerade fertig geworden ist, möchte ich Euch meine Erlebnisse unserer letzten USA Reise mitteilen:
USA 22.2.-22.3.2025
Vorgeschichte:
Eigentlich sollte die Tour Mardi Gras 4 und St. Patrick's Day heißen, da es schon lange feststand, dass wir 2025 diese beiden Events miteinander verbinden wollten.
Im Juli 2024 begann die Planung. Bei einem Kaffee in unserem Stammcafe hatten wir die Idee zwischen Mardi Gras und St. Patrick’s Day in Savannah, Georgia, eine Minikreuzfahrt von Florida aus zu machen. Eigentlich sind wir von Kreuzfahrten nicht so sehr begeistert. Flusskreuzfahrten mögen wir schon, aber auf Hochsee mit einem riesigen Schiff mit einigen Tausend Passagieren hat uns bisher abgeschreckt. Ich hatte vor kurzem von Minikreuzfahrten gelesen und auch recht günstige Angebote gesehen, also beschlossen wir es einige Tage zu wagen. Danach werden wir sehen ob unsere Abneigung zu Recht bestanden hat oder ob wir begeistert sein werden.
Also sind wir zum Reisebüro auf der anderen Straßenseite gegangen und haben uns erkundigt. Bald haben wir die passende Kreuzfahrt gefunden und gebucht. Zeitgleich habe ich noch Hotels in New Orleans, Lafayette, Mobile und Savannah gesucht und gebucht. Soviel buche ich sonst nicht voraus, aber da wir ja bei „Spezial Events“ in den jeweiligen Städten sein werden, fand ich es besser so. Man hatte ja von der Vorjahrstour gelernt, denn da stiegen die Preise beim "Special Event Sonnenfinsternis" ins astronomische. Unser Lieblingshotel in New Orleans hatte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt unverschämt hohe Preise und eine Mindestaufenthaltsdauer von 5 Nächten, aber ich fand noch ein erschwingliches.
Im August habe ich die passenden Flüge gefunden. Zu diesem Zeitpunkt waren die Mietautopreise noch sehr hoch, also wartete ich zu. Im November waren total günstige Preise, nämlich fast die Hälfte von der ersten Suche. Da habe ich sofort gebucht. Dann hatten wir noch die Idee für die Parade am St. Patrick‘s Day Sitzplätze auf einer Tribüne zu buchen.
Anfang Jänner haben wir ESTA beantragt. Mitte Februar bekamen wir die Unterlagen für die Kreuzfahrt und das Mietauto.
Einige Tage vor Abflug habe ich auf dem Stadtplan von New Orleans etwas gesucht und da ist mir aufgefallen, dass das von mir gebuchte Hotel viel günstiger angeboten wird. Daraufhin habe ich es bei Booking.com überprüft und festgestellt, dass sich die Preise stark verändert haben. Das Hotel hatte ich ursprünglich mit Stornomöglichkeit gebucht, daher habe ich storniert und neu gebucht. Ich habe dadurch USD 140,- bei 2 Nächten gespart. Angeblich gab es sehr viele Stornierungen von Kanadiern. Ein weiteres Hotel in Slidell habe ich ebenfalls storniert, da ich eines in der Nähe von Baton Rouge gefunden habe. Das lag für uns günstiger, weil der Weg am nächsten Tag kürzer war. Und außerdem haben wir zusätzlich einiges gespart. Normalerweise storniere ich keine Hotels, aber bei diesen Fällen musste ich es tun.
Ebenfalls einige Tage vor Abflug wollten wir die API Daten bei Austrian Airlines bzw. Lufthansa eingeben, was aber nicht vollständig funktionierte. Erst nach einem Telefonat mit Austrian Airlines waren die Daten komplett erfasst. 48 Stunden vor Abflug konnten wir einchecken, bekamen aber keine Bordkarten. Zu guter Letzt haben wir noch ein Taxi für den Abreisetag bestellt.
Oh wie schön Travelina, ein neuer Reisebericht! Da bin ich natürlich dabei.
Sehr schön, wenn du dabei bist :daumenhoch:
Sa., 22.2.2025
Um 2:15 Uhr hat der Wecker geläutet. 3:30 Uhr war das Taxi zum Flughafen da. Die Bordkarten und die Koffertags erhielten wir am Flughafen bei den Automaten. Somit hat alles bestens funktioniert. Koffer abgeben geht nur mehr in Selbstbedienung. Bei der Sicherheitskontrolle waren wir ohne Wartezeit durch. Beim Gate haben wir Kaffee getrunken und ein mitgebrachtes Weckerl gegessen.
Abflug pünktlich um 7:00 Uhr.
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Pünktliche Ladung in Frankfurt. Wir hatten nur eine kurze Passkontrolle, danach wurden wir gefragt ob wir ESTA haben und wie lange wir in den USA bleiben wollen. Dann konnten wir schon zum Gate gehen. Wieder pünktlicher Abflug um 10:35.
Das Mittagsessen an Bord war gut (Thaicurry, guter Marillenkuchen). Der Snack kurz vor der Landung….naja, solala.
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Die Landung in Atlanta war pünktlich. In der Ankunftshalle bei der Einreise waren wenig Leute und dank der MPC App keine lange Wartezeit. Das Gepäck war auch schnell da. Übernahme des Mietautos war problemlos und schnell. Nach einer kurzen Fahrt zum Hotel haben wir eingecheckt und sind nachher zum Walmart einkaufen gefahren. Anschließend haben wir bei der Rückfahrt noch eine Kleinigkeit gegessen.
Hotel: La Quinta Inn & Suites by Windham, Atlanta Airport North
man-of-aran
19.05.25, 08:01
Sehr cool, ein solch aktueller Reisebericht. Danke für's Reinstellen!
Gerne! Schön, dass noch jemand gerne mitliest.
Noch ein Nachtrag: ein Foto vom Mietauto, ein Nissan Rogue
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So., 23.2.2025
Wir haben Atlanta auf direktem Weg verlassen und sind zum High Falls State Park, Georgia, gefahren. Das ist ein richtig netter kleiner Park mit sehr schönen Wasserfällen. Wir haben einen kleinen Rundgang gemacht.
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Forsyth, Georgia
Danach gings weiter nach Bona Vista, Georgia. Dort in der Nähe befindet sich Pasaquan, ein Anwesen, dass vom Künstler Eddie Owen Martin (Künstlername: St.EOM) künstlerisch gestaltet wurde. Es war ursprünglich sein Elternhaus. Der Eintritt ist frei und wir trafen einen jungen Mann, der uns Erklärungen zur Entstehung und die künstlerische Gestaltung gab. Auch die Hintergrundgeschichte über den Künstler haben wir kennengelernt.
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Ein paar Impressionen von unterwegs:
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Wir haben in Montgomery, Alabama übernachtet.
Hotel: Quality Inn & Suites, Montgomery, AL
Gefahren: 293 Meilen
oh, hier geht es ja schon Schlag auf Schlag los ... bin natuerlich mit dabei ...eure Reiseberichte sind immer etwas Besonderes, weil es immer viel Neuland fuer uns zu entdecken gibt ...
Es freut mich, wenn du mit dabei bist.:Ablaus:
Mo., 24.2.2025
In Montgomery wollten wir den Skulpturenpark besuchen, aber leider war er geschlossen. Wir konnten nur ein Bild durch den Zaun machen. Es war eine übergroße Holzfigur zu sehen. Wir waren ein wenig traurig, dass der Park nicht geöffnet war, denn er muss sehr interessant sein. Es wurde uns noch das Legacy Museum empfohlen, aber da dies genauso wie das Memorial for Peace and Justice ebenfalls am Montag geschlossen waren konnten wir keines der drei besuchen. Für das Legacy Museum hätte uns ohnedies die Zeit gefehlt, denn man sagte uns, dass man 5-6 Stunden dafür benötigt.
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Wir haben stattdessen in Montgomery eine Stadtrundfahrt gemacht. Der Stadtteil Old Alabama Town hat uns ausgesprochen gut gefallen.
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Wir sind dann über kleine Straßen nach Mobile, Alabama gefahren. Bevor wir dort ankamen haben wir noch bei Cracker Barrel zu Mittag gegessen.
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Tunnel unter der Mobile Bay
Nach dem Einchecken im Hotel sind wir in die Stadt gefahren und haben uns die Mardi Gras Paraden angesehen. Die Paraden in Mobile sind nicht allzulange und sehr unterhaltsam.
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Am Rückweg zum Hotel haben wir noch einen Stopp bei Dairy Queen eingelegt und uns ein Eis gegönnt.
Hotel: Tru by Hilton, Mobile, Alabama, 2 Nächte
Gefahren: 231 Meilen
Schöne Idee mit den Collagen !
Montags geschlossen....das Problem kenne ich auch, nicht nur aus Amerika.
Wieder sehr interessante Eondrücke aus den kleinen Städten.
Echt tolle erste Eindrücke!:daumenhoch: Bin auch noch schnell zugestiegen und freue mich auf mehr!
Die Collagen finde ich klasse, wie macht man das? Braucht man dafür ein extra Programm? Bin doch PC-Legastheniker!:smilie_girl_190:
Dieses Pasquan erinnert etwas an den Park Guel in Barcelona, nur mit mexicanisch/texanischem Einschlag. Gefällt mir sehr gut.
Schade, dass ihr den Sculpturenpark nicht ansehen konntet. So was finde ich auch immer klasse!
Bei mir geht es gerade auch wieder zum Wandern, deshalb werde ich wohl nachlesen müssen. Aber bleibe gespannt dabei!
Grüßle Christiane
Die Collagen mache ich mit einem (gratis) Fotoprogramm. Ich verwende die Collagen für meine Urlaubsfilme damit sie nicht zu langweilig werden. Ich dachte ist für hier auch eine gute Idee. Dann braucht man nicht so viele einzelne Fotos hochladen.
Sagst du mir auch was das für ein Programm ist?
Danke für die Info!:daumenhoch:
Grüßle Christiane
Di., 25.2.2025
Nach dem Frühstück gings nach Foley ins Tanger Outlet. Ich habe dort einiges gefunden. Danach sind wir die Küste entlang zurückgefahren. Zwischendurch in Fairhope haben wir eine Pause gemacht, uns auf eine Bank gesetzt und die Sonne genossen.
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Am Rückweg entdeckten wir einen Kaffeekiosk. Wir wollten uns einen Kaffee kaufen, was sich allerdings als etwas schwierig herausstellte. Die Bestellung eines Kaffees war beim Drive-Thru-Fenster nicht so einfach. Deswegen parkten wir uns ein und versuchten direkt bei der Tür unser Glück. Wir bestellten einen Kaffee und setzten uns an einen der beiden Tische in der Sonne. Leider war der Kaffee für unsere Begriffe nicht trinkbar. Wir machten einige Schlucke und entsorgten die Becher umgehend.
Wir sind dann direkt nach Mobile gefahren. Bevor die Paraden begannen, holte ich einen köstlichen Funnelcake und wir warteten auf die Paraden. Am Ende der Paraden ging’s zurück ins Hotel.
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Hotel: Tru by Hilton
Gefahren: 100 Meilen
Sagst du mir auch was das für ein Programm ist?
Danke für die Info!:daumenhoch:
Ich verwende PhotoScape X. Das hat noch ganz gute andere Funktionen. Man kann auch ganz gut Fotos verbessern oder Flecken "verschwinden" lassen.
Ich liebe ja solche Paraden.:smilie_girl_321:
Danke für die Info!:Hugs:
Grüßle Christiane
Ich liebe ja solche Paraden.:smilie_girl_321:
Endlich jemand, dem auch Paraden gefallen.:daumenhoch::Ablaus:Ich höre normalerweise immer..."na das ist nichts für mich":smilie_denk_17:
Mi., 26.2.2025
In der Früh machten wir uns auf den Weg nach New Orleans. Wir nahmen die Autobahn, da wir keine Zeit verlieren wollten. Wir hatten nur zwei Nächte in NOLA gebucht.
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Lake Pontchartrain
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Kurz nach 11:00 Uhr erreichten wir mit nur geringem Stau unser Hotel. Obwohl die Eincheckzeit erst am Nachmittag war, konnten wir unser Zimmer gegen 11:30 Uhr beziehen. Bereits vor 12:00 Uhr machten wir uns auf den Weg um die Stadt zu erkunden. Der Weg führte uns an Mardi Gras Floats vorbei, die rund um den Sammelplatz abgestellt waren.
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Weiter gings durch den Lower Garden District. In der Magazin Street versuchten wir das Lokal zu finden, in dem wir beim letzten Mal Beignets gegessen haben. Leider existierte es nicht mehr. Daher wollten wir in einem anderen Café eine Pause machen und uns einen Kaffee kaufen. Wieder einmal war das kein Kaffee nach unserem Geschmack. Wir spazierten wieder durch den Lower Garten District zurück zum Lafayette Square und kaufte uns Grand-Stand-Tickets für die Abendparaden. Unterwegs aßen wir bei Caine’s. Im Anschluss besichtigten wir die St. Patrick’s Church in der Nähe. Danach ging’s zurück ins Hotel um uns wärmere Kleidung für den Abend zu holen.
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Nettes Cafe, aber der Kaffee war nicht unser Geschmack
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St. Patrick's Church
Wir waren relativ zeitig wieder bei den Grand Stands. Zu früh um eingelassen zu werden. Beim Warten kamen wir mit einem Ehepaar ins Gespräch und plauderten recht nett miteinander. Nachdem wir zu den Grand Stands hinein durften, haben wir uns nebeneinander gesetzt. Es war ein sehr netter und unterhaltsamer Abend mit den Beiden. Wir kamen erst nach Mitternacht zum Hotel zurück.
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Hotel: Springhill Suites by Marriott New Orleans Warehouse District, 2 Nächte (Parkplatz für 2 Nächte 95,76!)
Gefahren: 137 Meilen
Mich würden solche Paraden auch interessieren, das hat etwas von Rosenmontagszug mit Beleuchtung. Bei uns im Ort hat es solch einen Lichterzug dieses Jahr zum ersten Mal gegeben, nur leider habe ich das zu spät registriert. Für nächstes Jahr ist das aber vorgemerkt.
So pompös wie die Umzüge in Deinem Bericht ist das natürlich bei weitem nicht.
Do., 27.2.2025
Das Frühstück im Hotel war gut. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Riverwalk Einkaufszentrum. Wir wollten schauen ob wir irgendwo Informationen über Kreuzfahren ab New Orleans bekommen. Leider Fehlanzeige. Also spazierten wir weiter zum French Quarter. Wir gingen ein Stück den Mississippi entlang und dann zum Jackson Square. Statt einem Mittagessen haben wir uns im Café du Monde Beignets vergönnt. Wir waren erstaunt, dass wir ohne Wartezeit sofort einen Platz bekommen haben. Man merkte stark, dass viel weniger Touristen zum Mardi Gras gekommen sind.
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Jackson Square
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Zufrieden und gesättigt gingen wir weiter nach Marigny.
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Zufällig sahen wir den gleichen Künstler wie vor zwei Jahren wieder: Amzie Adams.
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Zurück bummelten wir wieder durchs French Quarter.
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Rechts ein Haunted Hotel. In diesem Hotel soll 1918/1919 ein Serienmörder, The Axeman, während der Zeit, in der er in New Orleans gemordet hat, gewohnt haben.
Im Jahr 1919 hat er an "The New Orleans Newspaper" einen Brief gesandt, indem er seine Morde gestand. Er kündigte an, dass er in der nächsten Dienstagnacht wieder in New Orleans morden wird. Aber er möchte den Orleanians eine Chance geben mit dem Leben davon zu kommen. Er sei ein großer Jazzfan und in jenen Häusern wo in dieser Nacht eine Jazzband spielt, wird er die Leute verschonen.
In dieser Nacht ist niemand gestorben. Man hat ihn nie erwischt und man sagt, dass heute noch Geister im Hotel spuken.
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Im Gegensatz zu den den vorigen Besuchen in New Orleans waren kaum Straßenmusiker zu sehen. Diese spielten sehr gelangweilt.
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Zum Abschluss schauten wir in die St. Louis Cathedral am Jackson Square hinein.
Am Abend suchten wir uns einen Platz an der St. Charles Street um die Paraden anzusehen. Bei der dritten Parade hatte ein Float eine Panne bei der Poydras Street, dadurch entstand eine große Pause, die bis nach Mitternacht dauerte. Als schon das Ende der Parade absehbar war, sind wir gegangen.
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Hotel: Springhill Suites
Gegangen 13,1 km
Mir als Katzenfan ist da natürlich direkt der Wagen auf dem vorletzten Bild ins Auge gesprungen. Hat das Motiv eine besondere Bedeutung?
Superschön auch die Eindrücke von den ganzen Häusern.
Ups, die Beschriftung eines Bildes ist verrutscht. Der Jackson Square ist 2 Fotos darunter zu sehen (mit St. Louis Cathedrale).
Mir als Katzenfan ist da natürlich direkt der Wagen auf dem vorletzten Bild ins Auge gesprungen. Hat das Motiv eine besondere Bedeutung?
Leider weiß ich das nicht. Bei manchen kann man eine Bedeutung erkennen, wie z.B. bei den Floats 3 und 4: Biden „Time to Go“ und Trump „Turn Back the Clock“
Fr., 28.2.2025
Diesen Tag verbrachten wir noch in New Orleans und verließen die Stadt erst am Abend. In der Früh checkten wir im Hotel aus. Das Auto konnten wir leider nicht mehr in der Hotelgarage lassen. Zwei Häuserblocks weiter gab es einen relativ günstigen Parkplatz ("nur" USD 33,90). Also parkten wir das Auto um und gingen ins French Quarter um die Walking Parade zu sehen. Wir hatten einen sehr guten Platz um sie anzuschauen. Es war sehr unterhaltsam und nicht allzu lange.
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Wir spazierten danach noch im French Quarter herum. Ich habe noch ein Foto vom Drehort von Navy CSI New Orleans gemacht. In der Nähe vom French Market haben wir ein köstliches Gumbo gegessen. Zum Abschluss gab‘s noch Beignets im Café Du Monde.
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Im TV ist das der Eingang zum Navi CSI New Orleans Hauptquartier, in Wirklichkeit ist hinter dem Tor nur ein Parkplatz.
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Gegen Abend sind wir nach Slidell gefahren um uns dort eine Parade anzuschauen. Sie war nicht so toll und die Atmosphäre war auch nicht besonders gut - lauter Einheimische, die niemanden in der Nähe haben wollten. Wir haben noch nirgends erlebt, dass Einheimische so ablehnend gegenüber Fremden waren. Das war für uns ein wenig befremdend. Also haben wir uns bald auf den Weg zu unserem Hotel in Walker gemacht, wo wir erst um 21:30 Uhr ankamen.
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Hotel: La Quinta Inn & Suites by Windham, Walker, Louisiana
Gefahren: 115 Meilen
Du erzählst von verschiedenen Sachen die ihr gegessen habt, deren Namen mir nichts sagen. Klärst du mich Unwissende vielleicht auf was ihr für Leckereien gegessen habt?
Grüßle Christiane
Ok, mach ich gerne.
Gumbo, ein typisches Cajungericht aus Louisiana: Eintopf mit Wurst, Hühnerfleisch, Stangensellerie, grüner Paprika und Gewürze
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Beignets, kommen ursprünglich aus Frankreich: Hefegebäck in Fett ausgebacken, ähnlich einem Berliner ohne Füllung, aber dafür mit unheimlich viel Puderzucker
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Funnelcake, wurde von deutschen Einwanderern in die USA gebracht: heißt Trichterkuchen und ist eine Art Pfannkuchenteig, der durch einen Trichter in heißes Fett gegossen wird.
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Bei allen drei Speisen muss ich aufpassen, dass es nicht zuviel wird. Speziell bei den Süssspeisen wandern die Kalorien direkt an die Hüfte. :smilie_essen_152: :pfeif:
Ich verwende PhotoScape X. Das hat noch ganz gute andere Funktionen. Man kann auch ganz gut Fotos verbessern oder Flecken "verschwinden" lassen.
Off topic: Hab mir das Programm gerade runtergeladen .. Danke für den Tipp. :daumenhoch:
Ansonsten bin ich auch dabei bei Deiner/Eurer Reise.
Mir gefallen solche Paraden auch, sind schon was anderes wie die im Fasching.
fehlen noch:
- Jambalaya
- Boudin
- Crackling
- Etouffee
- Andouille (nicht die französische Variante!)
- King Cake
Louisiana hat schon leckere Sachen … :smilie_essen_152:
ach … und natürlich der Chicorée Kaffee … wie konnte ich den vergessen …
fehlen noch:
- Jambalaya
- Boudin
- Crackling
- Etouffee
- Andouille (nicht die französische Variante!)
- King Cake
Louisiana hat schon leckere Sachen … :smilie_essen_152:
Oh ja….da stimme ich dir voll zu.
Für alle die wissen wollen was das ist:
Jambalaya: Reisgericht mit Wurst (Andouille - somit ist erklärt was Andoullie ist), Huhn oder Meeresfrüchten und mit der Heiligen Dreifaltigkeit = Zwiebeln, Paprika und Stangensellerie
Boudin: Ist eine Wurst
Cracklings…habe ich noch nicht gegessen, aber ich denke das sind Grammeln oder Grieben…@Chris: stimmt das?
Etouffee: ist ein Eintopfgericht mit Garnelen
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King Cake: ein spezieller Hefeteigkuchen, der nur zu Mardi Gras gemacht wird. Den gibts auf verschiedene Arten. Eine Art von King Cake gibt es bei mir immer wieder.
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ach … und natürlich der Chicorée Kaffee … wie konnte ich den vergessen
Den habe ich noch nicht probiert, verlockt mich aber wenig.
Da bekommt man ja direkt Appetit.....
Ich bin natürlich auch immer noch dabei. Richtig schöne, bunte, lebensfrohe Bilder!
Off topic: Hab mir das Programm gerade runtergeladen .. Danke für den Tipp.
Viel Spaß damit, ist echt einfach.
Gerne
wenn’s ums Essen geht bin ich eher der Experte im Verzehr als in der Zubereitung - aber ich versuche noch ein paar Details beizufügen …:
Boudin: Ist eine Wurst
das auffällige bei der Boudin ist dass die Masse innen zum großen Teil aus Reis besteht …
Cracklings…habe ich noch nicht gegessen, aber ich denke das sind Grammeln oder Grieben…@Chris: stimmt das
Ich weiss nicht was Grammeln und Grieben sind, aber soweit ich informiert bin ist Crackling frittierte Schweinehaut … ungesund, aber köstlich …
King Cake: ein spezieller Hefeteigkuchen, der nur zu Mardi Gras gemacht wird. Den gibts auf verschiedene Arten. Eine Art von King Cake gibt es bei mir immer wieder.
Tradition ist dass in jedem King Cake eine kleine Plastikfigur eingebacken wird (ein kleines Baby). Wer das Stück mit dem Baby bekommt muss im folgenden Jahr die Feierlichkeiten zum Mardi Gras ausrichten …
Den habe ich noch nicht probiert, verlockt mich aber wenig.
Oh so köstlich, … hab ich sogar jederzeit beim mir im Haus (allerdings nicht als jeden Tag Hauptkaffee):
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Hallo Travelina,
ich bin auch eingestiegen und lese begeistert Deinen RB . Die einzige Möglichkeit für mich andere Gegenden als Las Vegas kennenzulernen . Ich fliege immer noch hin und empfinde auch „ Stimmungsänderungen „.
LG
Renate
Vielen Dank für die kulinarische Aufklärung!:daumenhoch: Hört sich alles lecker an!
Bis auf den Kaffee. So welchen gab es bei uns in der Nackriegszeit auch, weil Bohnenkaffee für viele Leute zu teuer war.
Oder Malzkaffee, auch so ein elendes Gesöff!:smilie_iek_030:
Grüßle Christiane
Hallo Renate,
Schön, dass du mit dabei bist. Wie wirkt sich die „Stimmungsänderung“ in Las Vegas aus? Kommen weniger Touristen?
@Christiane: ich stimme dir voll zu :daumenhoch:
Sa., 1.3.2025
Wir haben uns sehr zeitig auf den Weg gemacht. Wir wollten rechtzeitig in Cankton, Louisiana sein, wo um 9 Uhr der Courir de Mardi Gras & Chicken Run begann. Kurz vor 9 Uhr sind wir an dem Platz angekommen, den ich im Internet als Veranstaltungsort ausfindig gemacht habe. Als wir dort waren, verließen gerade alle Teilnehmer auf Pferden und in Kutschen den Platz. Wir, und ein weiteres Paar standen recht ratlos herum, da wir nicht wussten wie es mit der Veranstaltung weitergeht. Ich habe einen Mann, der ebenfalls dort stand gefragt wo denn der Chicken Run stattfindet. Er stellte sich vor als Kevin und erkläre uns, dass an zwei verschiedenen Plätzen Hühner geworfen werden, die eingefangen werden müssen. Ein Ort dafür ist vor seinem Haus. Es stellte sich heraus, dass er der Bürgermeister von Cankton ist. Wenn wir wollten könnten wir hinter ihm herfahren und in seinem Garten beim Chicken Run zusehen. Das ließen wir uns nicht zwei Mal sagen. Wir, das andere Paar und noch ein drittes fuhren hinter dem Bürgermeister zu seinem Haus nach. Dort waren bereits einige Leute in froher Stimmung versammelt. Kevin zeigte uns seine Hühner. Ein Mann kam auf uns zu und sagte er sei ein Freund des Bürgermeisters und führte uns auf dem Grundstück herum und erzählte uns einiges über die Familie.
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Über den Mississippi bei Baton Rouge
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Kevin kam dann wieder zu uns und fragte meinen Mann ob er ein Huhn werfen will. Da ich weiß, dass er keine Hühner angreifen mag, ich aber Hühner mag, habe ich gesagt, dass ich das gerne machen möchte. Als die Parade beim Haus des Bürgermeisters eintraf, begann Kevin die Hühner auf einem Anhänger aus den Käfigen zu holen. Er erklärte, dass er das erste Huhn werfen werde. Insgesamt sollten 5 Hühner geworfen werden. Eine weitere Frau und zwei junge Männer durften ebenfalls Hühner werfen. Ich bekam von Kevin Handschuhe und ein Huhn in die Hand gedrückt. Es verhielt sich ganz friedlich. Das Huhn, das der anderen Frau in die Hand gedrückt wurde, verhielt sich bei weitem nicht so friedlich wie meines. Die anderen Hühner waren ebenfalls ganz „aufgekratzt“. Nachdem wir nacheinander die Hühner geworfen haben und die „Dorfjugend“ hinter den Hühnern hergejagd ist, habe ich bemerkt, dass das Huhn der anderen Frau sie komplett vollgekackt hatte. Sie war alles andere als glücklich darüber. Als alle Hühner eingefangen waren, zog die Parade weiter.
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Der Sheriff von Cankton ist einer der Kapitäne (rechts mit dem Umhang auf dem Pferd)
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Nachdem man uns gesagt hatte wo der zweite Chicken Run stattfindet, sind wir gemeinsam mit den anderen Paaren hingefahren. Wieder waren wir vor der Parade vor Ort und konnten deren Eintreffen beobachten. Es war dort eine sehr schöne Stimmung.
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Nach dem „Hühnerwerfen“ kamen wir mit einem schon ein wenig angeheiterten Typen zum Reden. Er erzählte uns, dass er aus Mamou, einem kleinen Ort ganz in der Nähe stammt und fragte uns ob wir schon dort waren. Als wir dies verneinten, rief er aus „they have never been in Mamou“ und alles lachte. Irgendwie waren wir jetzt neugierig auf Mamou.
Am Abend haben wir uns in Lafayette, Louisiana wo wir unser Hotel hatten, eine Parade angeschaut. Nachher waren wir noch bei Dairy Queen auf ein Eis.
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Hotel: Tru by Hilton, Lafayette, Louisiana, 4 Nächte
Gefahren: 126 Meilen
Krasse Geschichte mit dem Hühner werfen.
Finde ich schon heftig, die armen Tiere, die dann noch gejagt werden.:huch:
Die Kostüme von den Hühnerjägern sahen ja irre aus.
Grüßle Christiane
Tierschützer haben sicher keine Freude mit diesen Veranstaltungen. Die Hühner werden von den meist schon leicht angetrunkenen Fängern nicht sehr gut behandelt.
Erklärung zum Courir de Mardi Gras & Chicken Run:
Ursprünglich kam dieser Brauch aus dem mittelalterlichen Frankreich und wurde von den französischen Einwanderern mitgebracht.
In Louisiana im 19. Jh. wurde für ein Fest am Faschingsdienstag, dem Mardi Gras (oder auch Fat Tuesday) im Ort um Zutaten für ein Gambo gebettelt. Mit singen und tanzen zogen maskierte junge Männer von Haus zu Haus um diese zu bekommen. So mancher Hausbesitzer machte sich den Spaß und warf ihnen ein lebendes Huhn entgegen, das sie fangen mussten. Dieser Brauch hat sich in einigen Orten in Louisiana erhalten.
Danke für die Info! Finde es schon krass, dass es das in der heutigen Zeit noch gibt.
Aber Traditionen werden einfach hoch gehalten, siehe Stierkampf in Spanien. Früher wusste man nichts vom Leid dieser Tiere, aber heutzutage noch daran festzuhalten finde ich nicht so toll. Meine Meinung.
Grüßle Christiane
die Notwendigkeit ein Huhn zu werfen und zu fangen ist sicherlich begrenzt … damals wie heute - aber über 20 Milliarden Hühner weltweit haben ein sehr viel härteres Schicksal in der Massenhaltung zu ertragen … das ist aber eine Erscheinung der heutigen Zeit (bzw. seit etwa 80-90 Jahren).
So., 2.3.2025
Wieder hieß es zeitig aufstehen, denn wir wollten uns den Chicken Run in Church Point ansehen. Dort haben wir das erste Mal den Chicken Run kennengelernt. Hier ist das Ereignis wesentlich größer als in Cankton, aber genau so lustig. Kurz nachdem wir dort eintrafen, begann der Chicken Run. Leider sieht man das „Hendlfangen“ nur aus der Ferne, aber die Fänger kommen näher zum Publikum. Nachdem alle Hühner gefangen waren zog der ganze Trupp weiter. Wir haben uns die Parade bis zum Ende angesehen.
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Unterwegs sahen wir viele Reisfelder
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Wir haben beschlossen zum Lake View Park in Eunice zu fahren, da dort wie im vergangenen Jahr eine Boucherie (in diesem Fall hieß es Schlachtfest) stattfinden sollte. Leider war dort nichts.
Wir haben uns an gestern erinnert und gedacht, dass wir uns das "berühmte" Mamou anschauen könnten. Daher sind wir hinfahren, da es ganz in der Nähe war. Mamou bezeichnet sich als „The Cajun Music Capital of the World“. Na ja, war ja ganz nett, aber versäumt hätten wir nichts, wenn wir nicht dort gewesen wären. Ich habe festgestellt, dass ich nicht einmal ein Foto von dort gemacht habe.
Nach einer kurzen Runde durch Mamou sind wir zurück nach Eunice in die Innenstadt gefahren. Bei dem dortigen Fest sind wir ein wenig herumspaziert. Wir haben einen Stand mit Boudins entdeckt und haben diese lokale Köstlichkeit gegessen. Danach gab es bei einem anderen Stand Funnelcake, dem wir nicht widerstehen konnten. An verschiedenen Stellen waren Bands. Als wir bei einer vorbeikamen, begannen einige Paare zu Cajun Music und Zydeco zu tanzen. Lustigerweise haben wir ein Paar entdeckt, dem wir schon vor zwei Jahren in Eunice zugesehen haben.
Am Rückweg nach Lafayette waren wir bei Walmart einkaufen.
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Hotel: Tru by Hilton, Lafayette
Gefahren: 125 Meilen
Mo., 3.3.2025
Wieder standen wir früh auf. Für den heutigen Tag haben wir uns eine Sumpftour im Achafalaya Swamp vorgenommen. Ich habe im Internet recherchiert, dass es verschiedene Touren gab. Kurze Touren mit größeren Booten und mehr Leuten und längere Touren in kleineren Booten und maximal 10 Personen.
Wir fuhren erst mal nach Henderson. Die dortigen Anbieter sagten uns nicht zu. Die Boote waren zu groß und außerdem waren sie geschlossen, sodass man nur durch eine Scheibe hinausschauen konnte. Von dort weiter nach Breaux Bridge. Dort machten wir einen Stopp am Achafalaya River.
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Dann sind wir zum Welcome Center vom Achafalaya National Park weitergefahren. Wir sahen uns um und haben uns den üblichen Film angesehen. Die Damen dort haben uns Kaffee angeboten, der der beste Kaffee seit langem war. Wir unterhielten uns mit ihnen und klagten unser Leid, dass wir keine richtig schöne Swamptour buchen konnten. Eine der Beiden sagte, dass Captain Mark eine zweistündige Tour in einem kleinen Boot anbietet. Sie telefonierte mit ihm und er bot uns eine Tour um 13 Uhr an. Sie war zwar etwas teurer als die anderen, aber dafür individueller. Begeistert sagten wir zu. Da bis dahin noch 1 ½ Stunden Zeit war, beschlossen wir einen kleineren Trail im Sumpf zu gehen. Über eine „Rüttelpiste“ ging’s in den Park hinein. Bei einem der Trailparkplätzen hielten wir an und spazierten in das Sumpfgebiet. Es war herrlich ruhig und die Natur war wunderschön.
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Pünktlich kamen wir zum vereinbarten Treffpunkt mit Captain Mark. Dort warteten noch zwei Französinnen, die ebenfalls diese Tour mitmachten. Wir mussten ein Stück hinter Mark herfahren, bis wir zu der Stelle kamen wo er sein kleines Boot zu Wasser ließ. Wir bekamen jeder eine Mardi Gras Kette und mussten eine Schwimmweste anziehen. Dann ging’s los. Zuerst ging’s in rasanter Fahrt in ein dicht bewachsenes Gebiet. Dort gab’s einige Alligatorensichtungen. Wir haben viel interessantes über den Sumpf und das Gebiet erfahren. Captain Mark erklärte alles in Englisch und für die beiden Damen in Französisch. Nach 2 wunderschönen und interessanten Stunden waren wir wieder zurück.
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Nach der Fahrt waren wir ein wenig hungrig, also hielten wir nach etwas Essbarem Ausschau. Ein uriger Einheimischenladen versprach gutes Essen. Wir kauften uns das, was am Meisten verlangt wurde. Leider war das so ganz und gar nicht unser Geschmack. Lag es an uns oder an der Qualität der Küche…ich weiß es nicht. Auf jeden Fall haben wir Einiges übriggelassen.
Und wieder haben wir am Abend einer Parade, der Queen Evangelina Parade beigewohnt. Das Angenehme an den Paraden in Lafayette ist, dass sie nicht allzu lange dauern.
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Hotel: Tru by Hilton, Lafayette
Gefahren: 85 Meilen
Toll, dass Ihr so eine schöne Tour gefunden habt. Insider Tipps sind Gold wert. So mögen wir es auch am liebsten.
Hallo,
da bin ich mal schnell hinterher gereist. Bei den ganzen Paraden, bin ich mal auf Eure Kettenausbeute gespannt :peace1:
Warum hat Euch den der meiste Kaffee nicht zugesagt? Zu dünn?
Das Anwesen des Künstlers ist ja mal sehr "farbenfroh"...
Hallo Stefanie,
schön Dich dabei zu haben.
Bei den ganzen Paraden, bin ich mal auf Eure Kettenausbeute gespannt
Die Kettenausbeute war sehr gering. Wir haben uns meist einen Platz in der Nähe von Kindern gesucht und die gefangenen Ketten gleich weitergereicht. Natürlich habe ich noch einige behalten, aber nur die schönsten und ganz wenige. Hab ja zu Hause kaum mehr Platz dafür :smilie_blinker:
Warum hat Euch den der meiste Kaffee nicht zugesagt? Zu dünn?
Nein, nicht zu dünn, ganz im Gegenteil. In den USA hat sich beim Kaffeemachen einiges geändert. Es gibt viele spezielle Kaffee-Läden. Man macht da wirklich starken und mit allen möglichen Aromen versetzten Kaffee. Die Röstungen sind auch sehr intensiv, für unseren Geschmack ein wenig bitter. Bei uns gibt es ähnlichen Kaffee, wenn er von einem Barista gemacht wurde. Das ist jetzt bei uns große Mode. Aber so einen Kaffee mag ich auch nicht, denn der ist auch meist zu stark und zu bitter.
Das Anwesen des Künstlers ist ja mal sehr "farbenfroh"
Der Künstler ist schon verstorben und das Anwesen drohte zu verfallen. Junge Künstler haben es wieder renoviert. Wir haben einen jungen Mann getroffen, der uns erzählt hat, dass es jede Menge solcher Orte gibt, wo sich Künstler "ausgetobt" haben. Er hat uns eine Internetadresse gegeben, mit Adressen wo man noch weitere künstlerische Orte finden kann.
man-of-aran
09.06.25, 11:17
Mo., 3.3.2025
Wieder standen wir früh auf. Für den heutigen Tag haben wir uns eine Sumpftour im Achafalaya Swamp vorgenommen.
Unter Sumpftour verstehe ich ja was anderes. Wir waren kürzlich eine Woche in Schottland auf einer Whiskytour :smilie_winke_048:
Aber die RICHTIGE Sumpftour war ja wirklich toll. Eine unfassbare Gegend. Sicher sehr beeindruckend. Waren dort eigentlich Insekten kein Thema? Die können ja gefährlicher sein als Alligatoren...
Dieser Sumpf war wirklich beeindruckend. Wir haben erfahren, dass dieser riesige Sumpf zeitweise austrocknen kann. Das hätten wir gar nicht für möglich gehalten.
Um diese Jahreszeit gibt es überhaupt keine Insekten. Alligatoren sind auch nicht wirklich gefährlich, wenn sie nicht gefüttert werden.
Die Sumpftour gefällt mir ausgesprochen gut. Tolle Alligatorenbilder!:daumenhoch:
Ich hab auch zuerst an Mückenplagen gedacht!:biggrin_girl: Gut, wenn dies kein Thema war.
Grüßle Christiane
Noch ein kleiner Nachtrag: der Achafalaya Swamp ist der größte der USA.
Jetzt geht es aber weiter:
Di., 4.3.2025 Fat Tuesday
Der Tag begann stürmisch. Eigentlich sollte heute der Höhepunkt vom Mardi Gras sein und mit einer Faschingsdienstag-Parade zu Ende gehen. Leider konnte ich den genauen Beginn nicht herausfinden, daher sind wir ein wenig zu spät gekommen. Das hat uns gar nicht so viel ausgemacht, denn der Sturm ist immer stärker geworden und dann kam noch peitschender Regen dazu. Uns taten die Teilnehmer so leid, denn sie haben sich große Mühe gegeben und ein Jahr lang dafür geübt und jetzt ist alles buchstäblich ins Wasser gefallen. Wir blieben noch ein wenig, haben aber dann doch aufgegeben. Insgesamt haben wir nicht einmal eine Stunde durchgehalten.
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Da doch Fat Tuesday war, wollten wir noch irgendwo in der Gegend dem Faschingstreiben zusehen. Wir dachten es sei eine gute Idee in Eunice vorbeizuschauen um deren Chicken Run kennenzulernen. Vorerst war der Wetterbericht für Eunice gar nicht so schlecht. Aber auf der Fahrt dorthin bekamen wir Wetterwarnungen. Es sollten im Gebiet um Eunice schwere Gewitter mit Hagel und möglichen Tornados geben. Daher kehrten wir um und fuhren nach Lafayette zurück. Zuerst haben wir bei Applebee’s gegessen, uns bei Dairy Queen ein Eis geholt und danach machten wir einen Einkaufsbummel.
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Am Abend haben wir per E-Mail wir mit unseren amerikanischen Freunden ein Treffen für Freitag in Sarasota, Florida vereinbart. Eigentlich wäre es für uns einen Tag später angenehmer gewesen, weil wir in 2 Tagen über 800 Meilen fahren mussten. Aber die Beiden hatten für Samstag Zirkuskarten. Sie boten an, dass wir mit in den Zirkus in Sarasota gehen sollten, aber das passte für uns von der Zeit nicht, weil wir das Hotel in Orlando von Samstag auf Sonntag bereits gebucht hatten. Es entstand die Idee, dass wir gemeinsam in einem Hotel in der Nähe von Sarasota übernachten sollten. Das scheiterte am Preis. An diesem Wochenende waren enorm hohe Preise rund um Sarasota. Die billigsten Hotels in der Nähe von Sarasota verlangten ab USD 450,-. In Sarasota selber waren die Preise fast doppelt so hoch. Da kniffen unsere Freunde und wir. Es wurde deshalb ein Treffen in einem Lokal in Sarasota vereinbart und wir mussten für die nächsten 2 Tage längere Fahrstrecken in Kauf nehmen.
Hotel: Tru by Hilton
Gefahren: 95 Meilen
Schade für Alle, dass das Wetter einen Strich durch die Fat Tuesday Planung gemacht hat.
Die Hotelkosten sind manchmal wirklich exorbitant...gab es ein besonderes Ereignis in der Gegend?
Leider konnte ich nicht herausfinden ob irgendetwas besonderes stattfand. Aber wir waren zur Zeit des Spring Break in Florida und es war Wochenende.
Mi., 5.3.2025
Nachdem wir eine längere Fahrt vor uns hatten, machten wir uns wieder relativ zeitig auf den Weg. Zuerst fuhren wir über die Autobahn bis Pass Christian, Mississippi. Von dort gings auf die US 90. Wir machten einige Stopps entlang der Küste.
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Ab Mobile nahmen wir wieder die Autobahn bis Pensacola. Unterwegs waren wir bei Golden Coral essen.
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Hotel: Extended Stay America Premier Suits, Pensacola, Florida
Gefahren: 340 Meilen
Do., 6.3.2025
Auch wenn wir noch eine lange Strecke vor uns hatten, wollten wir auf die wunderschöne Küstenlandschaft und die weißen Strände nicht verzichten. Deshalb fuhren wir kurz nach Sonnenaufgang über die Brücke nach Pensacola Beach. Dort gings entlang der wunderschönen Strände und weißen Sanddünen bis Panama City Beach.
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Zwei Außerirdische :smilie_blinker:...nein, nein, nur wir Beide mit Kapuzensweater (es war extrem starker Wind)
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Von dort aus nahmen wir wieder die Autobahn bis Tampa. Um 18:40 Uhr kurz vor Tampa bei Brooksville sahen wir die explodierende Rakete SpaceX Starship von Elon Musk. Es war ein sehr gespenstisches Ereignis. Wir sahen nur die Explosion (wir hörten sie nicht), die wie ein Nebel auf uns zukam. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht was für ein Ereignis das war. Ich dachte zuerst, dass irgendein Weltraumschrott verglühte (oder Außerirdische kommen? :smilie_denk_49::Lachen 01:) Genau haben wir es erst abends im Fernsehen und Internet erfahren.
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Sehr spät (nach 21:00 Uhr) kamen wir in unserer Unterkunft an. Da die Hotels rund um Tampa extrem teuer waren, haben wir eine Privatunterkunft gebucht. Nun ja, ich weiß warum ich keine Privatunterkünfte mag und wurde wieder darin bestätigt. Unser Apartment war ein alter Anbau im Garten eines alten Hauses. Der Zugang war durch den Vorbau des Hauses, der chaotisch aussah. Das Zimmer roch modrig. Die Besitzerin hatte am Nachmittag eine Wand im Zimmer frisch gestrichen und es standen noch Farbtopf, Pinsel und sonstiges Zubehör herum. Wir sollten noch vorsichtig wegen der frischen Farbe sein. Und zu guter Letzt war das Bett auch noch unbequem, sehr weich und die Matratze durchgelegen.
Übernachtet in Tampa, Florida
Gefahren: 505 Meilen
Die Küste ist einfach traumhaft, wir würden auch jederzeit dafür wieder einen langen Fahrtag in Kauf nehmen.
Stark, dass Du so schnell reagiert hast und die Explosion fotografieren konntest. Wie lang war das zu sehen?
man-of-aran
24.06.25, 08:14
Sehr schöne Strände!
Und ein spezielles Ereignis, diese Explosion zu sehen...
Ich habe mit B&B etc. eigentlich praktisch nur gute Erfahrungen gemacht, vor allem in Irland, Schottland aber auch auf Sardinien. Aber unter Privatunterkunft verstehst du wirklich ein privates Zimmer oder Apartement und nicht ein B&B?
Die Küste ist einfach traumhaft, wir würden auch jederzeit dafür wieder einen langen Fahrtag in Kauf nehmen.
Stark, dass Du so schnell reagiert hast und die Explosion fotografieren konntest. Wie lang war das zu sehen?
Ich kann es jetzt im Nachhinein schwer abschätzen wie lange es gedauert hat. Ich denke so ein bis zwei Minuten. Es ist vor dem Foto schon ein wenig Zeit vergangen. Die Explosion selbst haben wir nicht gesehen. Es sah so aus als ob diese „Wolke“ direkt auf uns zukommt. Da habe ich das Foto gemacht. Danach hat sich diese Erscheinung aufgelöst.
Sehr schöne Strände!
Und ein spezielles Ereignis, diese Explosion zu sehen...
Ich habe mit B&B etc. eigentlich praktisch nur gute Erfahrungen gemacht, vor allem in Irland, Schottland aber auch auf Sardinien. Aber unter Privatunterkunft verstehst du wirklich ein privates Zimmer oder Apartement und nicht ein B&B?
Es war kein B&B. Es stand „von einem privaten Gastgeber geführt“. Wir waren schon öfter in B&Bs und da hatten wir nur gute Erfahrungen gemacht. Waren meist schöner und besser als Hotels.
Fr., 7.3.2025
Gefrühstückt haben wir bei Dunkin Donuts. Nachdem das Treffen mit unseren Freunden erst am Nachmittag stattfand, nützten wir die Zeit um bei den Manatees vorbeizuschauen. Südlich von Tampa bei Apollo Beach kann man im warmen Wasser bei einem Kraftwerk Manatees beobachten. Sie liegend dort ganz faul im Wasser herum. Wir sahen eine ganze Weile zu und entdeckten auch noch zwei kleine Haie (?).
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Wir fuhren weiter nach Sarasota und wir parkten uns in einem Parkhaus ein und spazierten zum Hafen, wo wir uns mit unseren Freunden treffen wollten. Da wir noch ein wenig zu Früh waren, spazierten wir beim Hafen herum. Um 16 Uhr trafen wir unsere Freunde bei der „Unconditional Surrender“ Statue. Sie stellt den Kuss eines Matrosen und einer Krankenschwester am Times Square nach Ende des zweiten Weltkrieges dar. Die gleiche Statue haben wir schon in San Diego gesehen.
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Nach einer herzlichen Begrüßung sind wir bei „Marina Jack“ essen gegangen. Es war ein sehr schöner und unterhaltsamer Nachmittag. Am Abend verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und spazierten nochmals durch das schön beleuchtete Sarasota.
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Hotel: Best Western Heritage Inn & Suites, Wauchula Hill, Florida
Gefahren: 129 Meilen
Sa., 8.3.2025
Nach einem ausgiebigen Frühstück gings heute nach Orlando. Zuerst machten wir eine Rundfahrt durch Orlando. Wir suchten einen Parkplatz und spazierten gemütlich durch die recht leere Stadt.
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Bevor wir im Hotel eincheckten, waren wir noch bei Walmart einkaufen. Abends haben wir bei Denny’s gegessen.
Hotel: Rosen Inn International, Orlando, Florida
Gefahren: 106 Meilen
man-of-aran
30.06.25, 14:00
Die war ja wirklich LEER
Hast Du für Fotos immer extra gewartet, bis möglichst wenig Menschen im Bild waren? Das sieht ja wie ausgestorben aus.
Es war in Orlando wirklich so leer. Wir haben uns selbst auch gewundert, dass gar nichts los war. Es war Samstag und eigentlich hätte ich erwartet, dass das eine oder andere Geschäft offen hätte. Vielleicht tut sich am Abend mehr, denn wir haben viele Lokale gesehen. :smilie_denk_49::smilie_denk_14::smilie_denk_17:
So., 9.3.2025
Gemütlich fuhren wir nach Port Canaveral. Schnell haben wir den vorab gebuchten Parkplatz gefunden. Mit dem Shuttle gings zum Schiff.
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Dort war eine elend lange Schlange beim Einchecken. Weit und breit war keine Beatrice zu sehen, die einen wie auf dem Traumschiff Willkommen heißt. :smilie_blinker::Lachen 01: Es ging aber erstaunlich schnell bis wir auf dem Schiff waren. Wir sind zuerst zur Kabine um unsere Karten zu holen. Die Karten waren für Alles was man auf dem Schiff benötigt, Kabine aufsperren, bezahlen, um das Schiff zu verlassen und wiederzukommen, usw. Wir machten einen ersten Rundgang durch das Schiff.
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Vorräte fürs Schiff
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Da wir einen frühen Abendessentermin gewählt hatten, waren wir gerade beim Abendessen als das Schiff ablegte. Im sehr schönen Restaurant hatten wir einen 4er Tisch für uns alleine. Das Essen war sehr gut. Abends haben wir uns im Cabaret Rouge eine Show angesehen.
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MSC Seashore für 4 Nächte
Gefahren: 71 Meilen
Hab ich es schon wieder vergessen ??? Wie viele Personen haben Platz auf dem Schiff und wie groß ist es?
Das sieht ja recht hoch aus, wenn ich den glaubten so betrachte. Ust das Euer Balkon?
Ein schönes Kabinchen habt Ihr da erwischt. :smilie_thumbs_5:
Das war ein richtig großes Schiff. Es hat in 2066 Kabinen für 5877 Passagiere Platz. 1413 Besatzungsmitglieder, 20 Decks, Länge 313 m, Breite 41 m, Höhe 72 m. Das Schiff war ausgebucht, das heißt es war sehr voll. Allerdings war Spring Break und es waren sehr viele junge Leute an Bord, die ein wenig andere Interessen hatten als wir "Alten". Somit war es dort wo wir unterwegs waren recht wenig los. Z.B. die jungen Leute haben lieber im Selbstbedienungsrestaurant gegessen. Das haben wir zu Mittag bemerkt, wenn wir uns einen Kleinigkeit geholt haben. Am Abend haben wir das Restaurant bevorzugt. Dort blieben viele Plätze frei und es war sehr angenehm.
Später kommt noch ein Foto vom gesamten Schiff.
Ja, das war unser Balkon. Wir hatten auf Deck 10 eine nette Balkonkabine.
man-of-aran
02.07.25, 08:25
Das ist ja mal ein Kontrast.
War das eure erste Kreuzfahrt?
Es war unsere erste Hochseekreuzfahrt. Flusskreuzfahrten haben wir schon gemacht. Da sind aber wesentlich weniger Passagiere.
So, hab auch wieder aufgeholt. Ne Woche in Südtirol kam dazwischen.:biggrin_girl:
Tolle Bilder! Die Manatees sind klasse, würde ich auch gern mal sehen.:smilie_girl_321:
Das Schiff ist ja echt der Hammer! So ne große Kabine. Aber so viele Menschen auf dem Kahn sind bestimmt gewöhnungsbedürftig!:smilie_denk_49:
Grüßle Christiane
Manatees sind so faule und friedliche Tiere. Leider werden sie durch Boote ganz oft verletzt. Sieht man an den hellen Narben am Rücken der Tiere.
Wir haben schon zweimal mit Manatees geschnorchelt. Ein beeindruckendes Erlebnis.
Wir haben schon zweimal mit Manatees geschnorchelt. Ein beeindruckendes Erlebnis.
Ohhhh, das muss wirklich etwas besonderes gewesen sein.:Ablaus:
Mo., 10.3.2025
Tag auf See. Der Tag begann mit einem guten Frühstück im Restaurant. Danach erkundeten wir ausgiebig das Schiff. Mittags waren wir im Buffetrestaurant, das eine sehr gute Auswahl hatte. Über das Schiff verteilt fanden verschiedene Aktivitäten statt. Von Tanzkursen über Spiele und Musikalische Unterhaltungen gab es für jeden Geschmack etwas. Zwischendurch durften auch Kaffee und Virgin Cocktails, die ja jetzt Mocktails heißen, nicht fehlen. Zwischendurch genossen wir unseren Balkon. Nach dem Abendessen im Restaurant haben wir uns wieder eine Show angesehen.
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Di., 11.3.2025
Heute sollte das Schiff um 7:30 Uhr in Ocean Cay ankommen. Leider hatte der Wind Windstärke 7, sodass das Schiff nicht anlegen konnte. Der Kapitän versuchte es über 7 Stunden lang insgesamt 3 Mal, aber leider wurde das Schiff bei den Anlegemanövern so stark abgetrieben, dass es nicht möglich war. Nachdem feststand, dass der Ausflug auf die wunderschöne Insel nicht stattfinden wird, haben wir beschlossen an den Pool zu gehen. Natürlich war das Gedränge groß, aber im Pool konnte man sich noch recht gut bewegen. Den hohen Seegang merkte man am Schiff eigentlich gar nicht, aber der Pool schwappte ziemlich stark hin und her. Zwischendurch besuchten wir noch eine „Infoveranstaltung“ über Nassau. Es stellte sich heraus, dass eigentlich nur Diamanten beworben wurden. Man bekam noch Infomaterial über einige Geschäfte mit, in denen man Prozente bekommt. Die Vortragende machte das Angebot, dass man in den Geschäften einkauft und sie vor Abfahrt des Schiffes alles einsammelt…was sie wohl davon hatte? 😉 Nach dem Abendessen vergönnten wir uns noch einen Virgin Cocktail und danach waren wir wieder bei einer Show.
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man-of-aran
08.07.25, 12:22
Ja, man weiss nie, ob man alle Landgänge machen kann... gut ist, wenn man dann Alternativen auf Lager hat
Ein Tag in Nassau...ich hoffe ich langweile nicht mit den vielen Bildern.
Mi., 12.3.2025
Pünktlich um 7 Uhr früh legte das Schiff in Nassau an. Schnell wurde im Buffetrestaurant gefrühstückt und dann waren wir schon bei den Ersten dabei, die das Schiff um 8 Uhr verließen. Unser erster Weg führte uns zu Queen’s Staircase. Wir hatten Glück, denn es war noch kaum jemand dort unterwegs und wir konnten die Stiege tatsächlich ohne Leute fotografieren.
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Danach gingen wir am Fort Fincastle vorbei zurück zur Einkaufsstraße in Nassau. Dort reihte sich ein Diamantengeschäft ans andere. Angeblich ist in Nassau alles sooooo billig, weil man steuerfrei einkaufen konnte. Mein Mann hat sich Crocks angesehen, die ihm gefielen. Aber der Preis schien nicht wirklich günstig zu sein. Wie sich im Nachhinein zu Hause herausstellte, waren sie bei uns um mindestens ein Drittel billiger als in Nassau.
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Fortsetzung folgt....
....Fortsetzung
Beim Spaziergang durch den Ort kamen wir an den ersten Strand. Dieser wurde von den Schiffspassagieren erstürmt. Unser Schiff war ja nicht das einzige, das in Nassau angelegt hat, wie man gesehen hat. Uns war es einfach zu viel und wir spazierten weiter. Wir kamen nach einiger Zeit zu einem Strand, an dem kaum etwas los war. Ich zog meine Schuhe aus und ging ein wenig ins Wasser. Es gab dort eine gemütliche Bar, in der wir uns ein Cola vergönnten.
Wir spazierten weiter und kamen zu vielen Lokalen. Leider konnten wir nicht abschätzen wie lange wir auf das Servieren der Speisen hätten warten müssen, daher haben wir verzichtet dort etwas zu essen. Stattdessen sind wir nochmals gemütlich durch Nassau spaziert. Bei einem Geschäft, das mir irgendein Wundermittel gegen Falten aufschwatzen wollte, kamen wir mit dem Besitzer ins Gespräch und er erzählte, dass er vor einem Monat in Österreich mit seiner Familie Schifahren war. Er zeigte uns sogar ein Video davon.
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Am Rückweg zum Schiff wurden wir fröhlich von der Mannschaft begrüßt. Der Abend im Restaurant stand unter dem Motto Italienischer Abend. Die gesamte Restaurantmannschaft verabschiedete sich recht herzlich mit einem Marsch durch das Restaurant von den Gästen. Nach der Abendshow mussten wir die Koffer vor die Tür stellen.
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Leinen los
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Italienischer Abend
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Nassau gefällt mir gut!:daumenhoch: Der volle Strand weniger!
Und auch die vielen riesige Pötte im Hafen. Das müssen ja Unmengen an Menschen sein, die da auf einmal an Land gehen.:erschrocken 01:
Grüßle Christiane
Eigentlich habe ich mir mehr Schiffspassagiere in Nassau erwartet. Ich denke, dass viele Passagiere eine geführte Tour gebucht haben. Besonders angepriesen wurde ein Ausflug zum Atlantis Resort (die riesige rosa Anlage, die man beim Ablegen sieht). Auch wurden diverse Ausflüge zu Stränden und zum Schnorcheln angeboten. Uns war es lieber Nassau alleine zu entdecken.
Do., 13.3.2025
Bei Sonnenaufgang um 7 Uhr haben wir in Port Canaveral angelegt. Das Ausschiffen war ein wenig schleppend, aber total interessant. Man musste bei der Einreise in die USA gar keinen Pass mehr herzeigen, denn es ging alles mit Gesichtserkennung.
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Als wir das Schiff endlich um 11 Uhr verlassen hatten, versuchten wir den Shuttlebus zum Parkplatz zu finden. Komischerweise kannte niemand den Parkplatz auf dem wir geparkt hatten. Endlich fanden wir den Fahrer eines Shuttledienstes (bei diesem Shuttle haben wir vorher schon nachgefragt), der uns mitnahm und uns genau an der Stelle aussteigen ließ, an der wir eingestiegen sind.
Als erstes fuhren wir nach Daytona Beach. Dort fand eine Woche vorher die Bike Week statt. Leider erfuhren wir das erst einen Tag zu spät. Schade, denn es wäre sich locker ausgegangen, dass wir statt nach Orlando nach Daytona Beach gefahren wären. Aber es waren noch immer viele Motorräder in Daytona Beach zu sehen. Ein Spaziergang zum Pier durfte nicht fehlen.
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Danach sind wir nach St. Augustine gefahren. Wir machten einen abendlichen Spaziergang durch die älteste Stadt der USA.
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Das älteste aus Holz gebaute Schulhaus der USA
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Flagler College
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In diesem urigen Hotel haben wir übernachtet
Übernachtet: Flagler Inn, St. Augustine, Florida
Gefahren: 151 Meilen
St. Augustine gefällt mir ausgesprochen gut!:daumenhoch:
Grüßle Christiane
Hallo Travelina, ich wollte dir ne PN schicken, aberdas geht nur mit App? Will ich nicht, deshalb stelle ich meine Frage jetzt einfach mal hier.
Ich fliege im November nach Thailand und suche jetzt nen Flug. Jetzt hab ich einen gefunden mit Austria, der über Wien geht. Ich kenne den Flughafen überhaupt nicht, deshalb mal die Frage ob wohl 45 Minuten für den Umstieg reichen würden? Terminalfür den Weiterflug wäre das gleiche wie bei der Landung, nämlich Terminal 3.
Kannst du das eventuell einschätzen? Wäre nett wenn du dazu was sagen könntest.
Danke schon mal und LG
Christiane
Hallo Christine, der Flughafen Wien ist nicht sehr groß aber trotzdem muss man ein ganzes Stück zu Fuß zurücklegen. Die EU und Internationalen Gates sind jeweils am anderen Ende vom Terminal. Wenn die Flüge pünktlich sind und es keine Wartezeiten an den Kontrollen gibt, dann könnte sich das ausgehen. Aber wir haben schon lange Warteschlangen bei den Kontrollen erlebt. Vor allem die Sicherheitskontrollen können manchmal länger dauern. Wir haben schon miterlebt, dass Tränen bei verpassten Flügen aufgrund zu langer Kontrollen geflossen sind. Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber seither habe ich lieber längere Umsteigzeiten. Mir persönlich wäre eine 3/4 Stunde zu knapp.
Vielen Dank für deine Einschätzung!:daumenhoch:
Dann sollte ich diesen Flug vielleicht noch mal überdenken.:smilie_denk_49:
Grüßle Christiane
Oh, … die Daytona Bike Week verpasst … war das ein Schnitzer oder hattet ihr nie zuvor davon gewusst? Das wäre sonst noch ein I-Tüpfelchen auf eurer Reise gewesen. Ich war allerdings auch noch nie zu der Zeit dort gewesen … kann ja auch schon mal wild werden dort … :cool::cool:
Wir wussten, dass es die Daytona Bike Week gibt, aber haben uns vor der Reise nicht damit beschäftigt. Die konkrete Information über die Bike Week haben wir per Mail einen Tag nachdem sie zu Ende gegangen war von unserem Motorradhändler bekommen.:Weinen 01: Wir wären gerne hingefahren, vor allem weil Orlando eher langweilig war. Aber in Daytona haben wir schon einmal so ein Ereignis verpasst. Wir waren vor Jahren einmal kurz nach der Biketober Week in Daytona Beach.
Und in Milwaukee waren wir bei einem Harley Fest, aber da ist alles bei Starkregen - im wahrsten Sinne des Wortes - ins Wasser gefallen.
Vielleicht klappt es ja einmal, dass wir zu einem Motorradtreffen in den USA zurecht kommen :smilie_blinker:. Und wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm. Wir waren schon auf vielen Motorradtreffen von Triumph und Harley in Österreich.
St Augustine hat mir auch super gefallen. Besonders lustig fand ich, dass das Schulhaus mit Ketten und Anker gesichert war.
Daytona haben wir 2015 leider erst so spät erreicht, dass wir keine Tour mehr durch das Motordrom machen konnten. Unser Sohn hatte da mehr Glück und bei Ihm ging es zeitlich so aus, dass er zum Daytona 500 dort war.
So eine kurze Kreuzfahrt war eigentlich 2020 bei uns ym Anschluss an die 14 tägige Rundreise auch geplant. Aus beruflichen Gründen wurde sie aber ( zum Glück) verworfen. Zu dieser Zeit waren dann schon die ersten Reisenden durch Corona auf den Schiffen "gefangen".
Fr., 14.3.2025
In der Früh fuhren wir zur Bridge of Lions. Wir hatten Glück, denn es wollten zwei Boote durchfahren und so wurde die Brücke geöffnet.
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Vorbei am Castillo de San Marcos fuhren wir Richtung Norden.
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Als nächstes machten wir einen Stopp in Jacksonville, Florida.
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Nach einem kurzen Spaziergang fuhren wir weiter zum Okefenokee National Wildlife Refuge. Dort machten wir eine Bootstour mit einem Parkranger. Wieder war es eine gemütliche Tour mit nur 6 Personen. Wir sahen einige Alligatoren und White Great Egret (Weißer Silberreiher). Nach der Tour sahen wir beim Wegfahren noch einen Waschbären, der neben der Straße entlangspazierte.
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Übernachtet: The Paragon of Golden Isles, Brunswick
Gefahren: 174 Meilen
Klasse! Und die Reiher hast du super im Flug erwischt.:daumenhoch:
Der Waschbär hat aber lange Beine.:biggrin_girl: Hab ich so noch nie gesehen.
Die Ecke gefällt mir sehr gut!:daumenhoch:
Grüßle Christiane
man-of-aran
14.07.25, 07:53
Oh, wunderbare Bilder vom Stadtrundgang am Abend und vor allem aus der Natur!
Und die Reiher hast du super im Flug erwischt.
Da muss ich korrigieren, ich darf mir das Lob nicht einstecken. Die Reiherfotos stammen von meinem Mann. Die habe ich mir ausgeliehen. :smilie_blinker:
Der Part der Tour erinnert mich so unsere 2015...nur sind wir aus zeitlichen Gründen an Jacksonville vorbeigegmfahren. Die Swamptour haben wir auch gemacht....das war schon toll.
Wirklich schöne Fotos, die Erinnerungen wecken.
Sa., 15.3.2025
Am Vormittag besuchten wir als erstes die Lovers Oak, eine sehr alte Eiche (zwischen 350 und 900 Jahre alt) Danach machten wir einen Spaziergang in Brunswick. Am Hafen gab es einen großen Flohmarkt.
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Nicht weit weg auf St. Simons Island kann man noch Sklavenhäuser der ehemaligen Hamilton Plantage besichtigen. Gleich daneben fand im Gascoigne Park ein Grillwettbewerb statt. Da konnte man sich überall durchkosten und mitabstimmen.
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Einige Meilen weiter auf St. Simons Island befindet sich das Fort Frederica. Wir machten eine Führung durch einen Parkranger mit und waren erstaunt wie viele Leute damals in diesem Fort gelebt haben. Überall sah man, dass die Grundmauern von diversen Gebäuden freigelegt werden.
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Wir hatten erst für die nächsten zwei Nächte ein Hotel in Savannah reserviert, deswegen beschlossen wir, dass wir noch eine Nacht in Brunswick bleiben wollten. Allerdings nicht in dem letzten Hotel, denn das war nicht so besonders. Deswegen suchten wir uns ein besseres Hotel.
Übernachtet: Best Western Plus, Brunswick
Gefahren: 60 Meilen
Jetzt musste ich doch erst einmal googeln, welches b
Brunswick das ist.
Schöne Strecke...wir haben nur Savannah angefahren.
Ich musste jetzt echt mal in meinen Bildern von Oktober schauen, denn Christian und ich haben auch ein "ältestes Schulhaus" entdeckt - allerdings in Arizona.
Nach Studium der Tafel, war das aber tatsächlich das älteste Schulgebäude aus Holz in Arizona. Dafür steht es noch besser da... :biggrin_girl:
Jetzt musste ich doch erst einmal googeln, welches Brunswick das ist
Es war Brunswick, Georgia.
Ich musste jetzt echt mal in meinen Bildern von Oktober schauen, denn Christian und ich haben auch ein "ältestes Schulhaus" entdeckt - allerdings in Arizona.
Nach Studium der Tafel, war das aber tatsächlich das älteste Schulgebäude aus Holz in Arizona. Dafür steht es noch besser da...
Es ist schon verwirrend mit "ältestes...von...". Solche Irrtümer sind mir auch schon passiert. :smilie_girl_307:
So., 16.3.2025
Der Tag begann mit Regen und einer Tornadowarnung für unser Gebiet. Bereits in der Früh kam übers Handy und Radio eine entsprechende Warnung. Es wurde empfohlen sich nicht draußen aufzuhalten und Schutz zu suchen. Wir fuhren im Regen bis Savannah, immer den Himmel beobachtend. Nachdem wieder eine Tornadowarnung kam, beschlossen wir in einer Shoppingmall Schutz zu suchen. Leider war Sonntag und die Mall hatte geschlossen, aber daneben war ein Bass Pro Shop. Dieses Geschäft war groß genug um einem Tornado standzuhalten und hatte auch noch ein großes Untergeschoß, indem man Schutz suchen konnte. Wir hielten uns einige Stunden im Geschäft auf und kauften so nebenbei noch einige Sachen.
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Als die Warnung wieder aufgehoben wurde, gingen wir zu Applebee’s essen und fuhren zur Touristeninformation in Savannah um uns über den morgigen Ablauf des Tages, dem St. Patrick’s Day, zu informieren. Wir bekamen einen Tipp wo wir gebührenfrei parken können. Danach sind wir zu unserem Hotel. Es gab ein Gewitter und es regnete extrem stark und wir blieben den restlichen Abend im Hotel.
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Historic Fort Wayne
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Übernachtet: Tru by Hilton, Savannah, 2 Nächte
Gefahren: 108 Meilen
Diese Ecke gefällt mir ausgesprochen gut! :smilie_girl_321: Vor allem die bäume sind der Hammer! Dazu die tollen Gebäude!
Solche Märkte liebe ich ja auch. Da könnte ich stundenlang stöbern.:smilie_thumbs_5:
Tornadowarnung!:huch: Da wäre mir der Ar... auf Grundeis gegangen. Gut, dass es größere Gebäude dort gab zum Verkriechen.:daumenhoch:
Grüßle Christiane
Im Bass Pro kann man sich schon gut eine Weile beschäftigen. Die Unwetterwarnungen sollte man schon sehr ernst nehmen. Meist ko men sie ja rechtzeitig und man kann vorausschauend reagieren.
Tornadowarnung! Da wäre mir der Ar... auf Grundeis gegangen. Gut, dass es größere Gebäude dort gab zum Verkriechen.
Die Unwetterwarnungen sollte man schon sehr ernst nehmen. Meist kommen sie ja rechtzeitig und man kann vorausschauend reagieren.
Uns war auch ein wenig mulmig zumute. Wir waren zuerst in komplett flachem Land ohne größere Ansiedlungen unterwegs. Im alten Hotel hatten wir ausgecheckt und im neuen noch nicht eingecheckt. Also vorerst war nichts in Sicht wo wir Schutz suchen hätten können. Aber zum Glück waren wir bald in unmittelbarer Umgebung von Savannah und fanden den Bass Pro Shop.
Mo., 17.3.2025 - St. Patrick’s Day
Die Parade zum heutigen St. Patrick’s Day sollte um 9 Uhr beginnen. Und dazu waren in der Innenstadt die meisten Straßen gesperrt. Wir fuhren zeitig los um im empfohlenen Gebiet zu parken. Ca. um 8 Uhr spazierten wir gemütlich los. An diesem Tag war es sehr kalt, es hatte nur ca. 8 Grad C.
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Wir trafen zu Früh bei den reservierten Bleachers (Tribünen) ein. Nachdem mir trotz warmer Kleidung kalt war, habe ich in einem naheliegenden Lokal Kaffee geholt. Als die Parade bei uns ankam war es schon gegen 11 Uhr. Sie war ganz anders als wir uns das vorgestellt haben. Es gingen hauptsächlich Gruppen, bestehend aus jeweils einer irischstämmigen Familie vorbei. Weiters gab es viele Fahrzeuge in denen pensionierte und aktive hochrangige Bürger von Savannah saßen. Nach über 3 Stunden gabs noch immer nicht viel Abwechslung bei der Parade und es sah nicht so aus als ob sie bald vorbei wäre, also beschlossen wir zu gehen. Es war so viel anders als die St. Patrick’s Day Feiern in San Antonio.
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Wir bummelten ganz gemütlich durch Savannah. Überall wurde gefeiert.
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Als wir gegen 17 Uhr zum Auto zurückkamen, mussten wir feststellen, dass unser Auto angefahren wurde. In der Tür war ein ganz tiefer Kratzer. Ich versuchte die Autovermietung anzurufen, aber leider hob niemand ab.
Wir fuhren zu Panda Express und dann zurück ins Hotel. Da ich bereits seit zwei Tagen sehr müde war und es mir an diesem Tag auch nicht so besonders gut ging, machte ich einen Covid Test, weil ich doch einen mitgenommen habe und er sonst unnötig gewesen wäre. :smilie_denk_49::smilie_blinker: Ich habe mir nicht viel davon erwartet, aber er fiel positiv aus. Das habe ich mir nicht gedacht, denn eigentlich habe ich außer einer großen Müdigkeit nicht viel gehabt, nur ein wenig Husten und ein wenig Schnupfen.
Übernachtet: Tru by Hilton, Savannah
Gefahren: 14 Meilen
Oh nein,… COVID im Urlaub … das muss nicht sein….
Uppsala....hast Du Dich danach anders verhalten, als wenn Du den Test nicht gemacht hättest?
Wie war es bei Deinem Mann?
Uppsala....hast Du Dich danach anders verhalten, als wenn Du den Test nicht gemacht hättest?
Wie war es bei Deinem Mann?
Covid war nicht wirklich störend. Ich war nur ein wenig müde. Hätte auch eine Verkühlung sein können. Beim letzten Mal als ich Covid hatte war ich auch nur 3-4 Tage müde.
Ich hätte mich nicht anders verhalten, wenn ich den Test nicht gemacht hätte.
Mein Mann hatte nichts, er blieb fit.
Di., 18.3.2025
Wir fuhren nach Charleston, South Carolina, da ich bei Charleston Tea Garden wieder Tee kaufen wollte. Während der Fahrt habe ich geschlafen.
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Wir sind dann weiter nach Columbia gefahren. Dort haben wir eine Rundfahrt gemacht und festgestellt, dass dies eine recht nette Stadt ist. Sonst haben wir nichts unternommen.
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House of Peace Synagogue
Dieses Haus war ursprünglich eine Synagoge. In den 1920er Jahren wurde das Haus zu klein und die jüdische Gemeinde zog aus. Danach wurde daraus Big Apple Club, ein Nachtclub von Afroamerikanern. Jetzt steht es leer.
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Abends gings mir wieder besser und wir waren bei Denny’s essen. Das war noch ein richtig klassisches Diner im Stil der 50er Jahre und kaum besucht.
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Übernachtet: Fairfield Inn by Marriott, Columbia Northwest/Harbison, South Carolina
Gefahren: 276 Meilen
Mi., 19.3.2025
Heute gings mir schon wesentlich besser und wir fuhren nach Woodruff, South Carolina wo ein gut erhaltener Aviation Arrow gleich neben der Straße war. Es ging danach weiter zu den Tallulah Falls, Georgia. Ein kurzer Trail führte zu den Wasserfällen. Im Visitorcenter haben wir zwei ausgestopfte Bären gesehen, leider nicht in freier Natur.
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Danach gings weiter zum Tail of the Dragon in Tennessee. Das ist eine 11 Meilen lange Strecke mit 318 Kurven. Ein Traum für jeden Motorradfahrer. Leider aber auch ein Albtraum für so manchen Biker, der sein Können überschätzt. In einem Souvenirshop kann man viele Fotos von den „Hoppalas“ sehen. Natürlich mussten wir die Strecke abfahren. Aber nicht nur diese 11 Meilen, sondern auch die Straßen rundherum waren sehr schöne Motorradstrecken. Ist ja auch kein Wunder, wir waren in den Great Smoky Mountains.
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Übernachtet: Tru by Hilton, Alcoa, Knoxville Airport, Tennessee
Gefahren: 336 Meilen
Die Straße wäre das Highlight für meinen Fahrer...vorausgesetzt, er hätte keinen vor sich.
Schön, dass Du nicht zu lange malad warst.
Die Straße war fast ganz leer. Wir hatten niemanden vor uns. Es war richtig Schade, dass wir sie nicht mit den Motorrädern fahren konnten.
der Tail of the Dragon ist auch noch auf meiner to-do List … komme ich nur nie zu … dort gibt es 314 Kurven auf 11 Meilen - in Texas gibt es 11 Kurven auf 314 Meilen … :Lachen 01:
der Tail of the Dragon ist auch noch auf meiner to-do List … komme ich nur nie zu … dort gibt es 314 Kurven auf 11 Meilen - in Texas gibt es 11 Kurven auf 314 Meilen … :Lachen 01:
:Lachen 01::Lachen 01::Lachen 01:
Mein Mann wäre von der Strecke auch voll begeistert und ich bin ganz froh, dass er kein Motorrad mehr fährt.
Do., 20.3.2025
Am Vormittag besuchten wir Chief Vann House State Historic Site in Georgia. Das war das erste gemauerte Haus eines Cherokee Häuptlings. Seine Familie lebte in diesem Haus nach europäischem Vorbild. Er und sein Sohn waren extrem reich und es war sehr luxuriös eingerichtet. Auf den Tischen stand sehr schönes Geschirr und im Wohnzimmer stand sogar ein Klavier.
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Danach fuhren wir nach New Echota. Das war von 1825 bis 1838 die Hauptstadt der Cherokee. Einige restaurierte Häuser sind noch vorhanden. Darunter eine Zeitungsdruckerei, ein Parlamentsgebäude und ein Gerichtsgebäude.
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Abends hatten wir beim Einchecken im gebuchten Hotel zwei unangenehme Situationen. Bei der Buchung unseres Hotels bat ich um ein ruhiges Zimmer, da ich sah, dass es recht nahe an der Autobahn lag. Bekommen haben wir das der Autobahn am nächsten liegende Zimmer und der Autolärm war enorm. Wir reklamierten an der Rezeption und bekamen ein sehr ruhiges Zimmer. Am späteren Abend wollte eine Familie in unser Zimmer. Sie versuchten es immer wieder. Erst als ich hinausrief, dass das Zimmer belegt ist gingen sie wieder. Irgendwie war in diesem Hotel alles chaotisch, aber es wurden zumindest alle Probleme gelöst.
Übernachtet: Best Western Atlanta-Marietta, Georgia
Gefahren: 199 Meilen
Fr., 21.3.2025
Am Vormittag waren wir noch bei Walmart Süßigkeiten kaufen und danach bei Panda Express auf ein Abschiedsessen. Wir machten uns dann recht früh auf den Weg zum Flughafen, da wir Probleme wegen eines Kratzers am Auto erwarteten. Aber der Parkschaden wurde gar nicht beachtet und man sagte uns, dass alles ok wäre.
Als wir zum Einchecken an den Schalter kamen, erfuhren wird, dass der Flug überbucht war. Grund waren die Umbuchungen wegen des Brandes am Flughafen Heathrow. Wir wurden gefragt, ob wir bereit wären einen Tag später zu fliegen und wir bekämen dafür USD 800,- pro Person. Nach einer ganz kurzen Überlegung erklärten wir uns dafür bereit. Man organisierte uns sogar noch ein günstiges Hotel in Flughafennähe.
Wir sollten zum Gate gehen, dort sollten wir erfahren ob wir mitfliegen können oder nicht. Leider benötigte man uns nicht, daher konnten wir mitfliegen. Wäre nett gewesen, wenn wir für den Flug einen Tag später insgesamt USD 1.600,- bekommen hätten. Mit einer ¼ Stunde Verspätung sind wir dann weggeflogen.
Das Flugzeug der Lufthansa war alt und ausgeleiert. Die Sitze extrem eng und das Service war ebenfalls schlecht. Beim Essen hatten wir keine Auswahl mehr und wir mussten uns mit Quinoa-Käse-Leibchen auf Reis begnügen. Dazu gab es als Salat Reis mit Quinoa und Käse. :smilie_denk_14:Die Nachspeise war eine Art undefinierbarer Schaum. Während des ganzen Fluges gab es kaum ein Getränkeservice. Eine Flasche Wasser pro Person. Als ich mir von der Küche ein Getränk holte, wurde ich auch noch böse angeschaut. Als Frühstück bekamen wir ein äußerst zähes Käsepizzaweckerl.
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Die Landung in Frankfurt war mit nur einer kurzen Verspätung. Der Abflug nach Wien und die Landung in Wien waren dafür pünktlich.
Insgesamt gefahren: 3.840 Meilen/6.180 km
Resumee:
Es war wieder ein gelungener und kurzweiliger Urlaub. Der Mardi Gras hat wie immer viel Spaß gemacht, besonders die beiden Chicken Runs. Das Wetter hat ebenfalls gut gepasst. Einige Tage waren weniger gut, aber nicht so schlimm. Der Tag mit der Tornadowarnung war sehr spannend und glücklicherweise ohne Begegnung mit einem Tornado.
Die explodierende Space X Rakete zu sehen war sehr gespenstisch, aber ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.
Die einzige Hektik ist nur durch das Treffen mit unseren Freunden entstanden, da die Beiden Zirkuskarten für den 8.3.2025 hatten und wir deswegen schon am 7.3.2025 in Sarasota sein mussten. Dadurch waren die beiden Tage davor längere Fahrtage. Aber wir haben es uns nicht nehmen haben lassen einige Pausen an den wunderschönen Stränden am Florida-Panhandle zu machen.
Ein negativer Punkt war, dass wir erst nach der Bikeweek in Daytona Beach davon erfahren haben und dass wir, wenn wir es früher gewusst hätten, ganz locker dorthinfahren hätten können.
Ein wenig enttäuscht war ich von der St. Patrick’s Day Parade. Sie war zwar groß und dauerte sehr lange, aber war trotzdem ein wenig langweilig, sodass wir nicht bis zum Ende blieben.
Die Preise der Hotels waren teilweise verrückt hoch, vor allem in Florida. Aber sonst waren die Preise recht moderat.
Die Kreuzfahrt war eine besondere Erfahrung. Sie war ganz nett, wir sind aber nicht davon überzeugt ob wir wieder eine machen werden. Falls doch, dann eine kurze. Wir Beide sind uns einig, dass eine lange Kreuzfahrt für uns sicher nicht in Frage kommt.
man-of-aran
11.08.25, 09:30
Vielen lieben Dank für den interessanten Bericht aus einer Gegend, die ich nicht kenne, mit ganz speziellen Erlebnissen, die ich nicht kenne und von einer Kreuzfahrt, die ich nicht kenne. Demzufolge habe ich viel Neues gesehen, aber halt nicht viel kommentiert. Dafür sorry. Aber mitgelesen habe ich sehr gerne.
Gerne. Es freut mich, wenn dir der Reisebericht gefallen hat und wenn ich einiges Neues vorstellen konnte. Ich dachte schon ich langweile damit.
Hallo Travelina,
Auch von mir Danke für den tollen und hochinteressante Reisebericht. Teils sind da doch schöbe Erinnerungen geweckt worden. Ich finde es immer toll. Wie wunderbar entspannt Ihr reist.
Hallo Pietja,
schön, dass auch Dir der Bericht gefallen hat. Ich finde es auch immer wieder schön, wenn man sich beim Lesen an die eigenen Urlaube erinnert. So geht es mir gerade bei Deinem Reisebericht. :daumenhoch:
Linedancer
12.08.25, 02:39
Ich habe auch sehr gerne deinen Bericht verfolgt. Wir waren auch erst letztes Jahr in den Südstaaten und davor in Florida. Immer wieder schön
Kreuzfahrten haben wir bisher 2 gemacht ( 1x mit Carnival Cruise, 1x mit NCL für 7 und 11 Tage). Hat uns sehr gefallen und wir überlegen nächstes Jahr wieder eine zu machen ( in Verbindung mit Aufenthalt in Florida).
Ganz kurze Kreuzfahrten kommen aber eher nicht in Frage. Zum einen kommt man ja dann nicht sehr weit und zum zweiten hat man auf den 3-4 Tages Kreuzfahrten oft in der Mehrzahl das Party-Publikum - die mal eben zu den Bahamas und zurück shippern z.B. Das muss ich nun nicht haben. Ne Woche sollte es also mindestens sein
Lg
Michaela
Danke für den Bericht. Es war wieder sehr interessant, mit EUch mit zu reisen.
Schade, dass Ihr so eine Erfahrung mit Lufthansa hattet. Bisher kann ich mich über Service und Geschmack nicht beschweren. Auch Getränke gab es immer reichlich.
Stimmt.....das hatte ich ganz vergessen zu schreiben....wir waren bisher immer recht zufrieden mit Lufthansa. Einzig das "Frühstück" ist für Roland meist ( aber eigentlich bei allen Fluggesellschaften) problematisch, da mit Käse Verbackenes. Er ist keinen Käse.
Ich habe auch mit Begeisterung mitgelesen. Eure Reiseberichte zeigen immer dass man auch abseits der roten Steine und Top Destinationen viel Interessantes finden kann. Vermutlich auch das wirklichere Amerika.
Ich habe auch sehr gerne deinen Bericht verfolgt. Wir waren auch erst letztes Jahr in den Südstaaten und davor in Florida. Immer wieder schön
Kreuzfahrten haben wir bisher 2 gemacht ( 1x mit Carnival Cruise, 1x mit NCL für 7 und 11 Tage). Hat uns sehr gefallen und wir überlegen nächstes Jahr wieder eine zu machen ( in Verbindung mit Aufenthalt in Florida).
Ganz kurze Kreuzfahrten kommen aber eher nicht in Frage. Zum einen kommt man ja dann nicht sehr weit und zum zweiten hat man auf den 3-4 Tages Kreuzfahrten oft in der Mehrzahl das Party-Publikum - die mal eben zu den Bahamas und zurück shippern z.B. Das muss ich nun nicht haben. Ne Woche sollte es also mindestens sein
Lg
Michaela
Es freut mich, dass du mit dabei warst. Gibt es einen Bericht von dir von der Südstaatenreise? Wäre schön :Ablaus:
Wir haben die kurze Kreuzfahrt gewählt, da wir nicht wussten ob uns so eine Reise gefallen würde. Ich habe auch davon gehört, dass bei den Reisen auf die Bahamas nur Party-Publikum sein soll. Andere haben mir wieder gesagt, dass die meisten Passagiere im Casino sitzen werden. Beides stimmte für unsere Kreuzfahrt nicht, bzw. nur zum Teil. Ja, es war Spring Break und ein Großteil der Passagiere war junges Publikum. Die haben sich aber hauptsächlich am großen Swimmingpool am 18. Deck aufgehalten und sind gleich daneben ins Buffetrestaurant gegangen. Im normalen Restaurant war es ruhig und nicht überfüllt. Und sonst hat man am Schiff überall und ohne Überfüllung einen Platz gefunden um gemütlich einen Kaffee oder einen Cocktail zu trinken. Im Casino war kaum etwas los.
Nachdem der eine Landgang auf die Insel leider nicht stattfinden konnte und wir nur in Nassau waren, haben wir beschlossen nächstes Jahr nochmals eine Kreuzfahrt zu machen. Diesmal soll es für eine Woche von New Orleans weg in die westliche Karibik gehen. Dann werden wir sehen ob es nochmals eine Kreuzfahrt geben wird oder ob es die letzte war.
Danke für den Bericht. Es war wieder sehr interessant, mit EUch mit zu reisen.
Schade, dass Ihr so eine Erfahrung mit Lufthansa hattet. Bisher kann ich mich über Service und Geschmack nicht beschweren. Auch Getränke gab es immer reichlich.
Stimmt.....das hatte ich ganz vergessen zu schreiben....wir waren bisher immer recht zufrieden mit Lufthansa. Einzig das "Frühstück" ist für Roland meist ( aber eigentlich bei allen Fluggesellschaften) problematisch, da mit Käse Verbackenes. Er ist keinen Käse.
Wir haben schon öfters bei Austrian Airlines (bzw. Lufthansa/Starallianz) gebucht, genauso wie diesmal. Es war immer ok, aber ich finde, dass das Service früher besser war.
Ich habe auch mit Begeisterung mitgelesen. Eure Reiseberichte zeigen immer dass man auch abseits der roten Steine und Top Destinationen viel Interessantes finden kann. Vermutlich auch das wirklichere Amerika.
Wir haben mittlerweile Gefallen an den "kleinen und unbekannten" Sehenswürdigkeiten gefunden. Die meisten großen Nationalparks haben wir schon gesehen und dort geht es kaum mehr ohne vorherige Anmeldung und es ist auch alles so überfüllt. Kleinere Gebiete mit den von mir heißgeliebten roten Steinen gibt es immer wieder mal.
Ja, ich denke auch, dass wir abseits des touristischen Amerikas mehr vom wirklichen Leben mitbekommen.
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