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Thema: Der Südwesten im Winter

  1. #61
    Swiss Lady Avatar von Rumba
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    Sehr schön.....ich bin dabei und freue mich auf weitere Berichte und schöne Fotos

    Viele Grüsse Monique

  2. #62
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
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    AW: Der Südwesten im Winter

    Oh wie schön, ein Reisebericht.... Da steige ich doch schnell zu. San Francisco ist echt ein geniale Stadt,....finde ich auch. Die Nachttour nach Alcatraz haben wir auch gemacht, hätten aber gerne noch mehr Zeit dort gehabt.

    Hast Du auch Fotos gemacht?

    LG Pietja

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  3. #63
    hat schon von Amerika gehört
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    Weiter gehts: In Monterey waren wir ebenfalls an der Fisherman’s Wharf und haben uns für eine Whale-Watching-Tour entschieden. Wir haben auch tatsächlich Wale gesehen, allerdings zumeist nur aus größerer Entfernung, was etwas schade war. Viel interessanter war dagegen ein kleiner Otter im Hafen, der mit seinem Futter gespielt und versucht hat, Muscheln zu knacken. Über dem 17-Mile-Drive konnten wir auf dem Weg nach Carmel by the Sea leider nicht fahren, der war wegen eines Golf-Turniers gesperrt. Dafür haben wir am Strand auf einer Bank gesessen und den Sonnenuntergang über dem Pazifik genossen. Ein Traum. In Carmel haben wir im Carmel Mission Inn gewohnt, einem nicht ganz preiswerten aber schönen Motel. Später mehr...

  4. #64

  5. #65
    hat schon von Amerika gehört
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    Und weiter: Am nächsten Tag stand die Fahrt über dem Highway Nr. 1 an. Atemberaubend. Weil wir unterwegs so getrödelt haben und die Aussicht an so vielen verschiedenen Stellen genossen haben, wurde es abends fast etwas knapp, noch das Spyglass Inn in Pismo Beach zu erreichen. Aber der Reihe nach. Zuerst waren wir im Point Lobos State Reserve und sind dort auf einem Weg hoch oben auf den Felsen spaziert. Nach weiteren Stopps zum Beispiel an der Bixby Bridge haben wir auch den Julia Pfeiffer Burns State Park mit seinem Wasserfall besucht und als weiteren Höhepunkt die Seeelefanten am Strand bei San Simeon bewundert. Hearst Castle samt Visitor Center haben wir uns wegen der fehlenden Zeit geschenkt.
    Von Pismo Beach fuhren wir schließlich über Santa Barbara und Malibu nach Santa Monica, wo wie uns am Pier umgesehen haben. Ein cleverer Seehund schwamm dort und ließ sich von einem Angler füttern, der ihm die zu kleinen Fische zuwarf. Im Freizeitpark mit Achterbahn und Riesenrad waren wir allerdings nicht. Nach einem Abstecher nach Venice, wo wir ein Sandwich mit Ausblick auf den Strand verputzten ging es schließlich nach Downtown zu unserem Hotel Millennium Biltmore aus den 20er Jahren. Die Innenstadt von LA hat sich ziemlich verändert, zum Guten, dort kann man mittlerweile wieder gut wohnen. Wir waren noch in der Stadt spazieren und haben zu Abend gegessen. Wir waren tatsächlich wie von Hans vorgeschlagen im Pantry Steakouse. Ziemlich ungewöhnlich auf jeden Fall. Am Bonaventura Hotel konnte ich mich leider nicht mehr erinnern, was wir da machen wollten. Erst später ist mir eingefallen, dass wir Aufzug fahren wollten. Das haben wir daher leider verpasst.
    Am nächsten Morgen ging es mit Sandra und Dennis zur Stadttour. Dennis wartete mit Deutschland-Fahne schon vor Tür als wir rauskamen. Mit ihm und sechs weiteren Deutschen verbrachten wir einen super Tag in LA, die Tour ist sehr zu empfehlen, Dennis macht das super als gelernter Reiseverkehrskaufmann. Er bringt die Infos sehr unterhaltsam rüber. Stationen mit ihm waren: Olvera Street mit der Union Station, Downtown mit Chinatown, Walt Disney Concert Hall, Rathaus, Broadway und LA Live mit dem Staples Center. Vom Griffith Park gibt es einen super Ausblick über die Stadt und das Hollywood Sign. Es folgte ein Stopp am Hollywood Boulevard mit dem Walk of Fame, dem Chinesischen Theater und dem Dolby Theater. Am historischen Farmers Market, angeblich dem besten Platz zur Mittagspause in der Stadt, aßen wir. Am Nachmittag stand dann der Sunset Boulevard auf dem Programm. Wir fuhren durch Beverly Hills, an Bel Air vorbei und zum Strand nach Santa Monica und Venice. Wir hatten den Eindruck, alles Wichtige gesehen zu haben, wobei wir gerne etwas Zeit auf dem Sunset Strip und dem Rodeo Drive verbracht hätten. Insgesamt aber kann man diese Tour nur weiterempfehlen. Top!

  6. #66
    hat schon von Amerika gehört
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    Und der letzte Teil für heute:
    Um möglichst nicht in den Berufsverkehr zu geraten, verließen wir LA am nächsten Morgen schon vor 7 Uhr. Wir wollten abends nicht mehr aus der Stadt fahren, wie von Hans vorgeschlagen, sondern noch einen Abend Downtown mit leckerem Essen und Getränken genießen. Das haben wir auch bei angenehm warmen Abend-Temperaturen beim LA Live gemacht. Aber so hat es auch funktioniert: Wir kamen gut aus der Stadt und zum Joshua Tree. Dort machten wir einen Spaziergang im Hidden Valley und sahen uns den Park von verschiedenen Punkten aus an. Im Nachhinein wirkt der Joshua Tree längst nicht mehr so beeindruckend wie bei der Besichtigung, schließlich hatten wir dann ja im Vergleich den Grand Canyon, den Bryce Canyon und den Zion NP gesehen. Übernachtung war dann in Lake Havasu.
    Ziel des nächsten Tages war der Grand Canyon, der jedoch nicht auf direktem Weg, sondern über die Route 66 angesteuert werden sollte. Viel Spaß hatten wir in dem kleinen Städtchen Oatman, in dem noch vieles an den Wilden Westen erinnert. Schon die Fahrt dahin über Hügel und auf kurvigen Straßen war ein Erlebnis. In Oatman besuchten wir die vielen kleinen Geschäfte. Nur die Esel, die hier immer zum Fressen hinkommen, sahen wir noch nicht. Im Hotel tackerten wir, wie tausende Menschen vor uns auch, einen Dollar-Schein an die Wand. Dort sollen bereits mehrere zehntausende Dollar an der Wand hängen. Kurz nachdem wir Oatman verließen, entdeckten wir dann auf einem kleinen Hügel an der Straße die wilden Esel, für die Oatman so bekannt ist. Allerdings wollten sich die Tiere nur ungern fotografieren lassen. Wenn man jedenfalls zu nah an sie rankam, blökten sie einen an. Nicht ganz so spannend fanden wir dagegen Kingman, und auch Seligman ist nur für ein paar schnelle Fotos sehenswert. Von dort fuhren wir dann schnurstracks Richtung Grand Canyon, wo wir uns in Tusayan den Imax-Film ansehen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn der Film zeigt eindrucksvolle Bilder vom Park. Weil wir unbedingt noch in die Wäscherei im GC Village mussten, verpassten wir an diesem Tag den Sonnenuntergang. Allerdings wohnten wir in der Bright Angel Lodge direkt im Park, und es waren nur wenige Schritte (keine zehn Meter) bis zum Rand der Schlucht. Auch wenn das Zimmer wie auch das Bett nur sehr klein waren, lohnt es sich auf jeden Fall im Park zu wohnen. Zudem sahen wir Rehe und Hirsche, die einfach im Park über die Straße marschierten und am Wegesrand fraßen. Auch hatten wir es am nächsten Morgen nicht weit, um um kurz nach 7 Uhr am Mather Point den Sonnenuntergang mitzuerleben. Da es ein Feiertags-Wochenende in den USA war, war es allerdings – ganz im Gegensatz zum Bryce Canyon ein paar Tage später – sehr voll. Nach dem Frühstück ging es dann über den Desert View Drive mit seinen vielen spektakulären Aussichtspunkten zum Desert View Pt und dem Watchtower, wo wir mit einem guten Blick auf den Colorado River Abschied von der großen Schlucht nahmen. Über Cameron ging es ins Monument Valley, wo wir mit dem The View ein tolles Hotel ausgesucht hatten. Von unserem Balkon aus blickten wir zum Sonnenuntergang über das Valley und die Buttes.
    Früh am nächsten Morgen gleich nach der Öffnung fuhren wir dann über den 17-Milde-Drive durch das Monument Valley. Hier zahlte sich gerade am Anfang der SUV aus, denn auf der Dirt Road war es gerade anfangs ganz schön ruckelig. Etwa zwei Stunden später und voller Eindrücke verließen wir das Monument Valley schließlich in Richtung Page.

  7. #67
    hat schon von Amerika gehört
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    Und weiter gehts:
    Vor Page stand für uns der Antelope Canyon auf dem Programm, genauer der Lower Antelope Canyon, und wir wurden nicht enttäuscht. Natürlich haben wir keinen Vergleich zum Upper, aber das was wir dort sahen, war schon super. Tolle Farben, enge Weg, die man von oben gar nicht sehen kann. Die Schönheit des Canyons erschließt sich ja erst, wenn man über Leitern in ihn hinab gestiegen ist. Als wir wieder auftauchten, war es noch früh am Tag, so dass wir nach dem Einchecken im Motel auch gleich noch den Horseshoe Bend (nichts für Menschen mit Höhenangst) und die Aussichtspunkte Lake Powell Overlook und Glen Canyon Dam Overlook besuchten. Mit fantastischen Aussichten auf den Lake Powell und den Colorado.
    So konnten wir am nächsten Morgen gleicht aufbrechen zum Bryce Canyon, den wir nach einer Fahrt durch den Red Canyon am Mittag erreichten. Wir checkten kurz im Best Western Plus Ruby’s Inn ein und fuhren gleich weiter in den schneebedeckten Canyon. Teilweise lag noch hoch Schnee, doch bei strahlendem Sonnenschein wurde es schnell wärmer und wärmer. Vom Sunset Point wanderten wir zunächst zum Sunrise Point und von da aus, auf zum Teil noch eisigen, zum Teil schon matschigen Wegen auf dem Queens Garden Trail hinunter in den Canyon. Es wurde wärmer und wärmer, so dass wir bald schon die dicken Jacken ausziehen mussten. Im Garten von Queen Victoria entdeckten wir vier grasende Rehe ganz in unserer Nähe, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Sehr süß. Von da an ging es dann langsam aber sicher wieder bergauf in Richtung Sunset Point, Die letzten Serpentinen verlangten uns ganz schön was ab, aber die Wanderung möchten wir nicht missen. Einfach toll. Wir besuchten noch ein paar andere Aussichtspunkte wie den Inspiration Point und den Bryce Point, um neue Blicke auf den Canyon zu werfen. Der Paria View war wegen des Schnees nicht mit dem Auto zu erreichen, man hätte aber mit Langlauf-Skiern hinkommen können.
    Am nächsten Morgen gönnten wir uns fast alleine den Sonnenaufgang am Sunset Point, bevor wir dann zum Zion Nationalpark aufbrachen. Über den Osteingang ging es nach einigen Fotostopps gleich auf den Parkplatz am Weg zum Zion Canyon Overlook. Der etwa 30-minütige Weg zum Aussichtspunkt bot bereits tolle Perspektiven, aber der Overlook selbst ist atemberaubend. Von hoch oben blickt man über das Tal, es lassen sich imposante Bilder am Abgrund machen. Weiter ging es zu diversen anderen Punkten wie den Court oft he Patriarchs und den Weeping Rock, den weinenden Felsen, wo das Wasser heruntertropft und die Pflanzen nach unten hängen. Am Nachmittag ging es nach Mesquite, wo wir zum Abendessen im Virgin River Hotel einen ersten Vorgeschmack auf Las Vegas bekamen. Das Buffet inklusive Getränke war wirklich günstig (12,99 $ pro Person). Mittlerweile gibt es dort abends wohl Themenbuffets, die immer zwischen 12,99 und 16,99 Dollar kosten, je nachdem, was es gibt: Steaks, Suhsi, etc..

  8. #68
    hat schon von Amerika gehört
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    This is the end...:
    Am nächsten Morgen ging es in Richtung Las Vegas, mit Zwischenstopp im Valley of Fire. Der Park ist nach all den grandiosen Nationalparks erst einmal eine kleine Enttäuschung, mit der Zeit bietet das VoF aber doch noch einige neue Farben und Eindrücke. Lohnend war der Spaziergang auf dem White Domes Slot Canyon Trail, andere Aussichtspunkte muss man nicht unbedingt gesehen haben. Vom Valley of Fire fuhren wir zum krönenden Höhepunkt nach Las Vegas. Nach den vielen Kilometern im Auto schenkten wir uns den Tagestrip ins Death Valley (Ich bin nicht sicher,ob wir das mal bereuen.., aber gut) und tauchten stattdessen ins Nachtleben von Sin City ein: Vegas, Baby!
    Am ersten Abend parkten wir gratis im Golden Nugget, genossen das Buffet dort und besuchten dann die Fremont Street. Wir gingen ein paar Mal hin und her und ließen uns von den Eindrücken berieseln. Unter der riesigen LED-Decke sausten immer wieder Menschen an der Zip Line über uns her. Am nächsten Tag erkundeten wir zu Fuß den Strip und sahen uns die vielen Themenhotels Shopping Malls an. Eigentlich taten wir das fast jeden Tag und zu verschiedenen Uhrzeiten, so dass wir immer wieder neue Perspektiven sahen. Weil es uns so gut gefiel, sahen wir uns die Fontänen vor dem Bellagio gleich mehrmals an. Ein ausführlicher Shopping-Trip in die South Premium Outlets rundete den Besuch ab. An den Verkaufsstellen auf der Straße bekommt man nicht nur günstige Show-Tickets, wir schlossen dort auch den einen oder anderen guten Essens-Deal ab, z.B. für das Buffet im Mirage, das auch alkoholische Getränke beinhaltet und eine riesige Auswahl samt Sushi bietet.
    So, das wars im Prinzip. Wie gesagt, die Vorschläge von Hans waren goldwert und wir haben das Meiste auch so gemacht wie vorgeschlagen, abgesehen von ein paar kleinen Veränderungen. Die Streckenabschnitte waren gut zu meistern, an der Küste (Nr.1) war es im Nachhinein super, dass wir zwei Stopps eingeplant haben. Allerdings sind wir natürlich Frühaufsteher und waren meist schon vor 9 Uhr auf der Straße, was dazu geführt hat, dass wir am Nachmittag oft ausreichend Zeit hatten, um noch irgendetwas außer Plan zu machen oder einfach mal am Pool zu liegen. Ja, das Wetter war so überragend, dass das möglich war. In Vegas haben wir uns sogar einen Sonnenbrand geholt.

  9. #69
    Ich hoffe, du bist nicht so durch Amerika gehetzt, wie in diesem Bericht.

    Hast du eigentlich keine Bilder gemacht? Der Text liest sich mit passenden Bildern nämlich viel leichter.
    Ob sich ein Weg lohnt, erkennt man erst, wenn man aufgebrochen ist.

    Unser 5-jähriges US-Abenteuer könnt Ihr hier ansehen: Debby & Faya in Amerika

    Die Neuzeit gibt es unter: Quer durch die Welt






  10. #70
    Fotografin+Arch-Liebhaber Avatar von Vorfreude
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    Schön, dass alles so gut geklappt hat! Das freut mich

    Habt Ihr auch noch ein paar Bilder für uns?
    Best regards,
    Stefanie

    Das Colorado-Plateau mit "Recreation Vehicle" und 3 Kindern (2009)
    2715 Meilen von Chicago nach New York (2011)
    Formen und Farben des Südwesten (2011 - In 6 Wochen von Las Vegas über Yellowstone NP nach Denver)
    Die Canyon-Abenteuer-Tour (2014 )
    Flexibel durch den (Süd-)Westen (2016, LA - LV - Yellowstone - Denver)

    Nur, wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen" (J. W. v. Goethe)

  11. #71
    Kanadier Avatar von Kali
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    Hallo Figo,
    man du legst ja nen Tempo vor.
    Schön das alles gut geklappt hat , aber das ist bei Hans seiner Tourenplanung ja immer so.
    Gruß Kali

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