Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Super!märkte in den USA

  1. #1
    war schon mal da Avatar von didikort
    Registriert seit
    29.10.17
    Ort
    Die lebenswerteste Stadt der Welt!
    Beiträge
    461
    Blog-Einträge
    17

    Super!märkte in den USA

    Hallo,

    Ein sehr interessanter Artikel im Focus ueber Lidl in den USA in der Coronakrise:

    https://www.focus.de/finanzen/news/l..._12019559.html
    Ich weiß, dass ich nichts weiß! Cicero (106 bis 43 bc)

    Nordamerika zwischen 1991 und 2021




  2. #2
    USA-Southwest-Liebhaberin Avatar von Simone
    Registriert seit
    25.12.12
    Beiträge
    7.803


    Das deckt sich mit meinen Empfindungen, wenn ich, sehr selten, zum hiesigen Lidl gehe...ich finde den optisch schon schmuddelig und fühle mich dort nicht wohl was die Hygiene angeht. Die Abstandsmarkierungen wurden bereits entfernt, was mir unbegreiflich ist. Ich unterstelle denen nichts, ist nur meine persönliche Wahrnehmung. Aldi macht da einen besseren Job
    Viele Grüße Simone





  3. #3
    Ich glaube, das ist lediglich eine Frage des Ladenleiters, wie weitsichtig dieser ist. Bei "meinem" Lidl hatte man überall Abstandskontrolle, die Einkaufswagen wurde mit Desinfektiontücher abgewischt und die Mitarbeiter trugen Mundschutz und hatten schon frühzeitig diesen Plexiglasschutz . Der Aldi nebenan hatte all das nicht. Und unser Netto gegenüber hat erst jetzt unter Zwang angefangen, Kunden UND Mitarbeiter zu schützen.
    Ob sich ein Weg lohnt, erkennt man erst, wenn man aufgebrochen ist.

    Unser 5-jähriges US-Abenteuer könnt Ihr hier ansehen: Debby & Faya in Amerika

    Die Neuzeit gibt es unter: Quer durch die Welt






  4. #4
    I like the USA Avatar von Linedancer
    Registriert seit
    23.12.12
    Ort
    Tief im Westen
    Beiträge
    3.064
    Ich könnte ja ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern ( was ich natürlich nicht mache).

    Was auf jeden Fall mal feststeht: Nach aussen hin stellen sich alle Firmen als vorbildlich hin. Hinter den Kulissen sieht es meistens anders aus ( ich denke auch das es unabhängig von den Ländern ist wo sie ansässig sind).
    Bei den großen Ketten wird vorgegeben was wie gemacht wird ( ob es dann auch so umgesetzt wird, kontrolliert natürlich jemand). Die Leitung der jeweiligen Filiale hat da also keinen Einfluss drauf - ist aber verantwortlich für die Umsetzung der Vorgaben.
    Jetzt auf die Corona Zeit bezogen bin ich ziemlich sicher, dass hier viele Schutzmassnahmen nicht aus der Eigenverantwortung der Firmen gemacht wurden sondern einfach deshalb weil sie verpflichtend sind und bei Nichteinhaltung den Firmen ne Menge Geld kosten ( Strafe im fünstelligen Bereich). Ich weiss nicht wie das in den USA ist und ob dort auch solche Strafen verhängt werden bzw ob dort überhaupt eine Vorgabe der Stadt/des Staates/ des County vorliegt.

    Das dem Personal ein Zuschlag gezahlt wird bzw werden sollte ist zwar ne nette Geste ( auch wir haben einen bekommen und man freut sich natürlich drüber), ändert aber nichts am Risiko dem man ausgesetzt ist.
    Über die Bezahlung generell muss ich nichts sagen. Die ist hier wie drüben nicht besonders gut. Eigentständig davon leben ist kaum möglich. ABer das ist ein anderes Thema.
    Das Problem mit den Kranktagen bzw Krankenscheinen die nicht bezahlt werden ist in den USA ja immer schon da gewesen. Also kein Corona typisches Problem.

    Sich gegen einen großen Konzern aufzulehnen ist fast unmöglich. Gewerkschaftliche Organisation nutzt da nicht besonders viel. Man würde niemals alle Kollegen dazu bringen können an einem Strang zu ziehen. Dazu ist die Angst zu groß den Job zu verlieren. Und den würde man verlieren - wenn dann auch die Begründung eine wäre, die nichts mit dem eigentlichen Grund offiziell zu tun hätte. Viele sind auch gar nicht in einer Gewerkschaft - den Beitrag können sich die meisten bei dem geringen Gehalt gar nicht leisten.

    Nicht bezahlte Stunden sind in der Branche schon fast normal. Selbst als mein Ex Arbeitgeber ein wachsames Auge auf eine exakte Arbeitszeiterfassung geworfen hat ( verbunden mit einem ausgekügeltem elektr. System) wurde versucht das zu umgehen. Generell ist Personal nicht gern gesehen was bei offiziellem Arbeitsende alles fallen lässt und sich auf den Heimweg macht. Der Gesetzgeber gibt dem Arbeitgeber sogar die Möglichkeit eine Vor- und Nacharbeitszeit zu verlangen die unentgeldlich ist.

    Wären hier viele Dinge nicht gesetztlich vorgegeben würden die Firmen sich auch kein Bein ausreissen. Es reden zwar immer alle davon das ihnen die Mitarbeiter wichtig sind, aber das ist in den meisten Fällen nur fürs Image nach aussen. Keiner hätte freiwillig Schutzscheiben an Theken und Kassen angebracht ( mal so als Beispiel).
    Griffe an Einkaufswagen werden auch nur deshalb desinfiziert damit der Kunde das Gefühl hat man kümmert sich. Denn die Maßnahme ist vom logischen her völliger Blödsinn. Was nutzt ein desinf. Griff wenn ich im Geschäft zig Artikel in die Hand nehme die nicht desinf. sind.

    Hier in dem Bericht wird jetzt ein Lidl an den Pranger gestellt. Ich geh aber davon aus, dass es in vielen anderen Unternehmen nicht sehr viel anders aussieht. Man kann davon ausgehen das die, die hier namentlich genannt werden nicht mehr lange dort arbeiten bzw schon nicht mehr dort arbeiten.


    Traveling the U.S. since 1986

  5. #5
    Liebe Michaela,

    danke für deinen Bericht und bitte pass auf dich auf und bleibe gesund!

    Wir können von außen ja nur zusammen reimen was wir so sehen.

    Liebe Grüße
    Christine
    Ob sich ein Weg lohnt, erkennt man erst, wenn man aufgebrochen ist.

    Unser 5-jähriges US-Abenteuer könnt Ihr hier ansehen: Debby & Faya in Amerika

    Die Neuzeit gibt es unter: Quer durch die Welt






Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •