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Thema: Iceberg Watching auf Neufundland

  1. #21
    Cheeseburger in Paradise Avatar von Chris
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    bin auch dabei ...

  2. #22
    Hallo Chris,

    schön das Du auch dabei bist

    Wir ziehen auch gleich mal auf die nächste Halbinsel...
    Schöne Grüße von der Ostsee
    Katja & Birthe


  3. #23
    Freitag, 07.06.2019 - Teil 1:

    Heute mussten wir unsere liebgewordene Cabin leider schon wieder verlassen. Gegen 07.30 Uhr saßen wir nochmal gemütlich im Schlafanzug am Frühstückstisch und genossen die Aussicht aufs Meer. Leider zeigte sich die Sonne noch nicht, da hatten wir gestern richtig Glück mit unserer Fahrradtour.





    Um 08.45 Uhr hatten wir klar Schiff gemacht und alles wieder im Auto verstaut. Da wir vor um 09.00 Uhr auscheckten brauchten wir nur den Schlüssel auf dem Küchentisch liegen zu lassen und die Tür zu zuziehen.

    Als erstes sollte es heute nach Ellingston zu den Puffins gehen. Dazu fuhren wir nochmal durch Bonavista, um dann auf die NL-238 nach Ellingston zu fahren. Jetzt sahen wir erst wie weit wir gestern noch mit dem Fahrrad hätten fahren müssen, wie gut dass wir rechtzeitig umgekehrt sind.



    Mit dem Auto war es nur ein Katzensprung und so parkten wir unseren Edge bereits um kurz nach 09.00 Uhr direkt an der Hauptstraße. Da der Himmel nicht so wirklich einladend aussah und die Temperaturen mit 11 Grad auch noch recht frisch waren, zogen wir Regenjacke und Wanderschuhe an und gingen zum Eingang.

    Am Eingang wurden wir von einem freundlichen Herren empfangen der uns den Weg zu den Puffins erklärte. Eintritt kostete es keinen, dafür steckten wir auf dem Rückweg eine kleine Spende in die Box.





    Und dann konnten wir endlich zu den Puffins starten. Wir waren schon sehr gespannt. Bei unserem Besuch 2017 auf Island hatten wir eine Bootstour zu einer Puffin Kolonie gemacht, die konnte man aber nur mit einem starken Zoom erkennen, ansonsten sah man nur kleine schwarze Punkte.

    Etwa 10-15 Minuten brauchten wir bis zum Rand der Klippen und von dort hatten wir einen tollen Blick auf die vorgelagerte Insel die übersät war mit Puffins, Möwen und einigen anderen Vögeln. Das Beste war aber wir waren fast alleine bei den Puffins. So konnten wir ganz in Ruhe diese putzigen Vögel beobachten





















    Die Puffins können hier zwischen Mai und September bei der Brut und Aufzucht der Jungen beobachtet werden. Den Rest des Jahres verbringen die Vögel auf dem offenen Meer. Die Ellingston Puffin Viewing Site ist nach eigener Aussage auf der Homepage eines der besten Plätze in Nordamerika von wo man Puffins von Land aus beobachten kann.

    Langsam zog Nebel vom Meer auf und es wurde feucht und kalt. Daher sagten wir den knuffigen Vögeln Goodbye und machten uns auf dem Rückweg. Im Auto wechselten wir die Schuhe, zogen die Regenjacken aus und schmissen die Heizung an.



    Wir drehten um und fuhren die gleiche Strecke bis Bonavista zurück. Von dort aus nahmen wir die NL-235 zurück Richtung Landesinneren. Es ging immer mal wieder am Wasser entlang, leider war es auch hier recht nebelig.





    Gegen 11.00 Uhr erreichten wir King’s Cove. Hier parkten wir an der doch recht großen Saints Peter and Paul Roman Catholic Church.



    Leider hatte die Kirche geschlossen, aber sie war auch nicht der eigentliche Grund für unseren Stopp. Von hier aus startete der Lighthouse Trail zum King’s Cove Lighthouse. Der kurze Trail bot einen schönen Blick auf die Küste mit Eisbergen. Leider fehlte die Sonne, mit dem grauen Leuchtturm und den Eisbergen wirkte es etwas eintönig…




    Auch einen Wasserfall hatte der kurze Trail zu bieten



    Dafür entdeckten wir aber hier die ersten Frühjahrsboten:

    Schöne Grüße von der Ostsee
    Katja & Birthe


  4. #24
    Freitag, 07.06.2019 - Teil 2:

    Etwa eine Stunden später fuhren wir weiter. In Southern Bay fuhren wir auf die NL-230 die uns wieder zurück auf den TCH brachte. Auch heute waren nicht mehr Autos unterwegs wie vor 2 Tagen. Dafür klarte der Himmel auf und sogar die Sonne zeigte sich immer mal wieder. Der TCH führte direkt durch den Terra Nova NP einer von zwei Nationalparks auf der Insel. Den wollen wir aber erst auf der Rücktour besuchen. Dafür machen wir aber am Copplers Brook unsere Mittagspause und hier verputzten wir die kalten Reste von gestern.









    Unseren nächsten Stopp machten wir bei Joey’s Lookout. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick auf den Gambo River.





    Als nächstes erreichten wir Gander: Hier bekamen auch unser EDGE sein wohlverdientes Mittagessen (54,187 l für 70,44 CAD) und wir stockten unsere Vorräte bei WALMART auf. Auch konnten wir mal wieder unser Hotel auf der Rückreise in Augenschein nehmen.

    Damit ließen wir Gander und auch den TCH schon wieder hinter uns und fuhren über die NL-330, NL-331 und NL-340 bis nach Twillingate.





    Hier checkten wir gegen 16.45 Uhr im Toulinguet Inn ein.



    Nachdem wir unsere Koffer in unser kleines Zimmerchen gebracht hatten genossen wir ausgiebig den Blick aus unserem Fenster aufs Meer und einen sehr fotogenen Eisberg. Anschließend machten wir eine Kaffeepause und chillten nach der langen Fahrt.











    Gegen 18.00 Uhr fuhren wir nochmal in den Ort und aßen leckere Fish & Chips bei Georgie’s.



    Es war mittlerweile 19.30 Uhr und schönstes Wetter. Da wir hier schon in den wenigen Tagen gelernt hatten, dass man das gute Wetter ausnutzten sollte, fuhren wir nochmal Richtung Eisberg. Wir fanden eine schöne Stelle von wo wir den Eisberg sehr gut fotografieren konnten.





    Ein bisschen Wildlife ließ sich am Abend auch noch blicken:





    Da wir eh schon auf der Ecke waren fuhren wir auch noch direkt zum Long Point Lighthouse. Der machte sich sehr gut im warmen Licht der untergehenden Sonne.







    Wir spazierten ein bisschen um den Leuchtturm herum. Von hier aus starteten einige Wanderweg, aber das hatten wir für morgen auf dem Programm.

    So schnell wie das schöne Wetter gekommen war, so fix zog auch der Küstennebel auf. Ein imposantes Spektakel bis das Nebelhorn seinen Dienst aufnahm.





    Schnell traten wir den Rückweg an und fuhren zurück zu unserem Inn. Im Ort merkte man noch nichts vom Nebel und so hatten wir auch noch einen schönen Sonnenuntergang über der Bucht.



    Wir sichteten noch die heutigen Fotos, nutzten das kostenlose Internet und um 22.30 Uhr ging das Licht aus.

    Tagesetappe: 390 km
    Schöne Grüße von der Ostsee
    Katja & Birthe


  5. #25
    Kanadier Avatar von Kali
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    Hallo ihr beiden,
    na da wolltet ihr uns aber wohl auf´s Glatteis führen mit euren "Puffins"!
    Mußte ich doch glatt erst mal Onkel Go.. fragen ob das nicht auch Papageientaucher sein könnten.
    Mal ne ganz andere, aber interessante, Ecke von Kanada, und wie mir scheint auch nicht so viele Touris!
    Geändert von Kali (10.11.19 um 11:01 Uhr)
    Gruß Kali

    2001 2007 2012 2017


  6. #26
    FC-Aarau-Fan Avatar von man-of-aran
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    Ich schnall jetzt den ersten Satz von Kali nicht ganz...

    Wunderbare Puffin-Bilder! Eine grosse Population habt ihr da ja gesehen! Ich gehe ja sonst lieber auf eure Reiseberichte ein und ziehe nicht gern Vergleiche zu meinen - aber dieses Mal ist es angebracht, denn ich hab mich ja auf Skellig Michael in diese putzigen Tiere verliebt. Wenn ihr also Sehnsucht nach ihnen habt, dann ist Irland nicht ganz so weit...

    Das erste Bild nach den Puffins sieht so schön mystisch aus! Und Twillingate sieht so schön nordisch aus.

    In Gander hätte ich möglicherweise mich noch über den Flughafen informiert und diesen aufgesucht, denn das war doch sehr lange die erste Station bei den Transatlantikflügen - als man noch nicht die modernen Jets mit den grossen Reichweiten hatte.

    Aaaaber... also die kalten Reste von gestern, da habe ich schon leckerere Dinge gesehen auf euren Tellern...

    Bin weiter sehr gespannt!



  7. #27
    Kanadier Avatar von Kali
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    Zitat Zitat von man-of-aran Beitrag anzeigen
    Ich schnall jetzt den ersten Satz von Kali nicht ganz...
    Macht nichts lieber Ruedi.
    Aber damit du nicht "unangeschnallt" durchs Leben gehen mußt, hier die Auflösung:
    Ich kannte den Begriff "Puffins" so nicht.
    Kannte die Tierchen nur unter dem hier bei uns bekannten Namen "Papageientaucher". Deshalb meine Verwirrung.
    Alles klar?
    Gruß Kali

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  8. #28
    Fotografin+Arch-Liebhaber Avatar von Vorfreude
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    Also diese niedlichen Puffins würde ich ja auch gerne mal in echt sehen.... So süß?. Das hat sich ja echt gelohnt bei Euch.

    Mir gefallen die Nebelbilder.Irgendwie war mir nicht klar, dass Nebel auch vom Meer her kommen kann. Aber das sieht echt super aus.
    Best regards,
    Stefanie

    Das Colorado-Plateau mit "Recreation Vehicle" und 3 Kindern (2009)
    2715 Meilen von Chicago nach New York (2011)
    Formen und Farben des Südwesten (2011 - In 6 Wochen von Las Vegas über Yellowstone NP nach Denver)
    Die Canyon-Abenteuer-Tour (2014 )
    Flexibel durch den (Süd-)Westen (2016, LA - LV - Yellowstone - Denver)

    Nur, wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen" (J. W. v. Goethe)

  9. #29
    Hallo Ihr Lieben,

    wie schön das Euch die Puffins bzw. Papageientaucher genauso begeistert haben wie uns wir hätten sofort einen oder auch mehrere eingepackt und mitgenommen

    Zitat Zitat von man-of-aran Beitrag anzeigen

    Wunderbare Puffin-Bilder! Eine grosse Population habt ihr da ja gesehen! Ich gehe ja sonst lieber auf eure Reiseberichte ein und ziehe nicht gern Vergleiche zu meinen - aber dieses Mal ist es angebracht, denn ich hab mich ja auf Skellig Michael in diese putzigen Tiere verliebt. Wenn ihr also Sehnsucht nach ihnen habt, dann ist Irland nicht ganz so weit...

    Das erste Bild nach den Puffins sieht so schön mystisch aus! Und Twillingate sieht so schön nordisch aus.
    Hallo Ruedi,

    wir haben erstmal deinen Bericht von Irland nachgelesen und waren auch sehr begeistert von deinen Pufiins im Sonnenschein

    Jetzt müssen wir uns aber losreißen - es geht weiter
    Schöne Grüße von der Ostsee
    Katja & Birthe


  10. #30
    Samstag, 08.06.2019:

    Zum Sonnenaufgang waren wir bereits wieder wach und es sah wieder nach einem wunderschönen Tag aus. Was für unser heutiges Tageshighlight sehr wichtig war…



    Wir vertrieben uns die Zeit mit Wetterbericht checken, Internet und Lesen bis es Zeit zum Aufstehen war. Wir wurden gestern nicht etwa gefragt wann wir frühstücken wollen, sondern wir haben um 08.00 Uhr zum Frühstücken zu erscheinen. Was wir natürlich auch taten –frisch gewaschen und gekämmt. Während wir auf unsere Eier warteten, gab es leckere Muffins und nette Gespräche mit zwei Paaren aus Saskatchewan. Alles war seehr lecker und wir waren gut gestärkt für den Tag.

    Anschließend ging es zurück auf unser Zimmer und wir präparierten uns für unser Tageshighlight. Heute wollten wir eine Bootstour machen mit der Hoffnung auf Wale und Eisberge. Daher holten wir jetzt die Wintersachen aus dem Koffer, damit wir auf dem Schiff nicht froren. Am Auto zogen wir noch die Wanderschuhe an und gingen zu Fuß zum Büro von Iceberg Quest. Hier buchten wir die Tour um 09.30 Uhr. Leider wurde unsere Hoffnung auf Wale direkt gedämpft, für Wale war es noch zu früh in der Saison.

    Nach kurzer Wartezeit durften wir auf das Boot von Iceberg Quest. Nach einer kleinen Einweisung durch Captain Barry und seiner Crew ging es auch schon los. Leider hatte sich die Sonne mittlerweile hinter den Wolken versteckt hatte, dafür war das Meer aber einigermaßen ruhig. Obwohl wir uns wie weibliche Michelin Männchen fühlten haben wir kaum gefroren.







    Zuerst fuhren wir ein ganzes Stück weit nach draußen, um zu einem riesigen Eisberg zu fahren. Diesen umrundeten wir mehrfach und er sah aus jeder Perspektive wieder anders und interessant aus.











    Zwischen den Felsen hindurch fuhren wir zu den Klippen auf denen der Long Point Lighthouse thronte.



    Unterwegs sahen wir statt Wale einige Küstenvögel u.a. Bastölpel.



    Als wir entlang der Klippen fuhren machte uns Captain Barry noch auf ein Adlernest aufmerksam, wo auch gerade ein Bewohner auf seinem Nest saß.



    Zuletzt fuhren wir noch zu dem Eisberg, den wir schon seit gestern von weitem beobachtet hatten.



    Beim Umrunden des Eisbergs hatten wir Glück und konnten dem Eisberg beim Kalben zuschauen – das war schon ein beeindruckend. Anschließend holte die Crew noch einige Eisstückchen an Board.















    Auf der Rückfahrt spielte ein junges Mädchen noch einheimische Lieder auf der Geige, was noch eine tolle Stimmung brachte.



    Gegen 12.30 Uhr waren wir total zufrieden und glücklich zurück im Inn. Bevor wir es uns in unserem Zimmer gemütlich machten und uns umzogen, machten wir noch eine kleine Foto Tour durch unser Inn:





    Nachdem uns wieder warm war fuhren wir nochmal zum Leuchttum. Hier wollten wir ein bisschen wandern. Erstmal sahen wir uns auf der linken Seite um, drehten aber schnell wieder um.



    Den zweiten Versuch starteten wir am Leuchtturm vorbei, aber auch hier kamen wir nicht weit, da der Weg immer matschiger wurde. Aber da die Sonne sich wieder zeigte, setzten wir uns auf einen Stein und genossen den Ausblick von den Klippen.





    Zurück am Auto überlegten wir was wir mit dem Rest des Nachmittags anfangen wollten. Leider hatte sich die Sonne schon wieder versteckt, daher machten wir erstmal eine Kaffeepause. Unterwegs hatten wir das kleine Crows Nest Cafe entdeckt. Hier genossen wir einen White Chocolate Chai Tee und einen leckeren warmen Scone.



    Da es mittlerweile dauerhaft regnete machten wir eine kleine Rundtour mit dem Auto, in der Hoffnung noch einige Eisberge zu entdecken.









    Leider waren wir nicht so recht erfolgreich, aber wir hatten ja heute schon einige gesehen. Zurück im Inn chillten wir und überlegten wohin wir heute um Abendessen wollten. Die Entscheidung fiel auf Annie’s Harbour Restaurant. Ganz deutsch machten wir uns heute zu Fuß auf zum Restaurant. Dort angekommen gab es für uns sehr leckere Fish Cakes mit Sweet Potatoe Fries.



    Auf dem Rückweg versuchten wir noch zwei Flaschen Iceberg Beer zu kaufen, was uns leider nicht gelang. Entweder sollten wir die Flaschen direkt im Laden trinken oder wir sollten direkt einen Sixpack kaufen. Das wollten wir beides nicht, daher gingen wir unverrichteter Dinge wieder zurück.

    Soviel Seeluft macht müde, daher ging auch bereits um 21.30 Uhr das Licht aus.

    Tagesetappe: 98 km
    Schöne Grüße von der Ostsee
    Katja & Birthe


  11. #31
    Sonntag, 09.06.2019:

    Leider sah das Wetter heute Morgen so gar nicht schön aus, gut das wir heute nur einen Fahrtag vor uns hatten.



    Auch heute saßen wir um Punkt 08.00 Uhr wieder am Frühstückstisch. Dieses Mal saß ein älteres Ehepaar aus England und eine Deutsche mit uns am Tisch. Nach den noch warmen Muffin gab es dieses Mal leckeren French Toast mit Marmelade.

    Voll gefuttert packten wir unsere Sachen zusammen und checkten aus. Bei Schneeregen und 4 Grad verließen wir Twillingate. Wie gut das wir so ein Wetter nicht gestern hatten…

    Auf der NL-340 fuhren wir mal wieder in Richtung Landesinnere. In Lewisporte machten wir einen Abstecher nach Little Burnt Bay. Leider war hier aber eher der Weg das Ziel.













    Zurück in Lewisporte stoppten wir für Tee und Scones bei Tim Horton. Leider hatte sich das Wetter noch kein bisschen verbessert, also lieber schnell weiter.

    In Notre Dam Junction fuhren wir mal wieder auf den TCH.



    Da wir die nächsten drei Nächte nochmal eine Cabin hatten, stockten wir in Grand Falls-Windsor erstmal unsere Vorräte auf und machten dort auf dem Parkplatz auch gleich unsere Mittagspause.



    Weiter ging die unspektakuläre Fahrt auf dem TCH. Immerhin sahen wir unterwegs am Weg tatsächlich mal einen Elch. Leider waren wir für ein Foto viel zu überrascht davon.

    Gegen 16.00 Uhr waren wir dann in Deer Lake. Hier würden wir auf dem Rückweg übernachten. Als erstes bekam unser EDGE sein Futter bei Irving (52,989 l für 66,34 CAD). Anschließend machten wir unsere Kaffeepause am Humber River Nature Trail.







    In Deer Lake verließen wir den TCH und fuhren auf die NL-430 wieder Richtung Küste.

    Langsam kamen die Gipfel des Gros Morne NP in Sicht und auch die Sonne ließ sich hin-und wieder blicken. Etwas erstaunt bzw. entsetzt waren wir doch, als wir sahen, dass auf den Gipfeln der Berge noch Schnee lag – und die Gipfel sind im Vergleich zum Westen Canadas nicht wirklich hoch sind. Na das kann die nächste Tage ja was werden:









    Gegen 18.00 Uhr erreichten wir dann auch endlich Rocky Harbour im Gros Morne NP. Jetzt mussten wir nur noch unser Cottage finden, was sich obwohl der Ort recht klein ist doch als schwierig herausstellte. Aber endlich konnten wir unser kleines gelbes Häuschen der Bambury Hillsides Cottages für die nächsten drei Nächte beziehen.











    Nachdem wir unser eingerichtet hatten fuhren wir nochmal los. Im Fishermans Landing Restaurant gab es heute Abend leckere Moose Burger.



    Nebenan im Liquir Store ergaben wir uns in unser Schicksal und kauften eine Sixpack Iceberg Beer. Die erste Flasche genossen wir dann zum Sonnenuntergang – zum draußen sitzen war es leider zu kalt.







    Gegen 22.30 Uhr ging dann auch das Licht aus.

    Tagesetappe: 476 km
    Schöne Grüße von der Ostsee
    Katja & Birthe


  12. #32
    Bis jetzt eine sehr schöne Reise, die Lust auf mehr macht.
    - Nur wer einmal irgendwo war weiß wie es irgendwo ist -

    Gruß
    Ulrich



  13. #33
    FC-Aarau-Fan Avatar von man-of-aran
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    Was die Eisberge betrifft: ich finde die Strukturen sehr interessant - die Formen kennt man ja schon, aber der Spalt und vor allem die beinahe transparente Schicht - da fragt man sich, wie die genau entstanden ist. Sehr interessante Bilder!

    Zwischendurch lasst ihr auch mal die Seele baumeln; so schön unaufgeregt. Gefällt mir super!

    Wenn man auf dem Trans Canada Highway ist und sich mal überlegt, wie weit der noch in den Westen geht... da kann einem schon fast schwindelig werden.

    Die Überlegung mit dem nicht gekaufen Six-Pack konnte ich nicht nachvollziehen. Ihr seid doch zu zweit, das ist doch sofort weg. Und als ich dann gelesen habe, dass ihr in einer Cabin übernachtet, dann sowieso... Aber ein bisschen später seid ihr ja dann doch noch vernünftig geworden und habt euch das Sixpack gekauft.

    Die Cabin sieht sehr heimelig aus. Darf man fragen, wieviel die pro Nacht in etwa gekostet hat?



  14. #34
    Amerika-Virus infiziert Avatar von pietja
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    Uih, frisch ist's, passt aber natürlich zu Eisbergen. Obwohl Schnee bis ans Seeufer Ran im Juni ....
    Allein schon beim Lesen entspannt man, eine wirklich schöne Tour und höchst eindrucksvolle Bilder von Eisbergen.
    Bin schon gespannt, was der nächste Tag ( an Kälte? ) Bringt.

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