Frisch motiviert von einem Bericht über Mount Rushmore im TV (Danke für den Tipp Diederich) folgt nun der nächste Tag unserer Tour. Ich hoffe, es besteht noch Interesse.

25.09.2023

Entgegen der Überlegungen vom Vortag haben wir doch wieder im Hotel gefrühstückt und sind den Tag ganz entspannt angegangen.
Da es nicht so aussah, als würden wir noch die Zeit findenn durch Rapis City Downtown zu bummeln habe ich wenigstens aus dem Auto heraus, zwei der vielen Präsidenten-Figuren fotografiert, die es dort gab.






Interssante Straßen/Brückenkombi, das Mus eines der Schweineschwänzchen gewesen sein



An unsrem ersten Ziel, Mount Rushmore sind wir gegen 9:30 am angekommen und haben den Wagen im Parkhaus abgestellt. Der Parkschein ist für ein ganzes Jahr gültig, für $10 ein echter Schnapper.
Über den Parkeineingang und einen richtigen „Pracht-Boulvard“ fesäumt von den Flaggen aller Bundesstaaten gingen wir in Richtung Grand View Terrace….Die Amis wissen zu inszenieren



Sehr imposant, die Präsidentenköpfe, wenn auch kleiner, als wir sie uns vorgestellt hatte.

Wir liefen die Runde über den Presidental Trail



Und statten dem Sculpture’s Studio noch einen Besuch ab.
Model und Realität



Für uns stand schon im Vorfeld fest, dass wir auch zu Crazy Horse Memorial wollten und ich finde es mehr als gerechtfertigt dafür auch die $30 Eintritt zu bezahlen.wir waren sehr erstaunt, wie groß das Gelände ist und wir professionell alles aufgezogen ist.

Ein kleiner Eindruck von der Ausstellung







Auf dem Gelände ist auch eine Schule/Uni (?) geplant.









Leider haben wir in dem angegliederten Geschäft keinen Schmuck mit schwarzem Onyx (als Ersatz für einen „verlorenen“ Armreif) und auch keine Ledergeldbörse für Roland gefunden. Nach einem kleinen Rundgang entschieden wir uns, dass der Blick von der Plattform aus uns ausreichte und wir nicht noch mit dem Bus näher an die Skulptur heranfahren wollten.

Sehr beeindruckend, aber die Fertigstellung werde ich nicht mehr erleben






Irgendwo machten wir dann noch eine kleine Rast und haben Brot und Hähnchenreste vom Vorabend verspeist. Bevor wir den Needles Highway unter die Reifen nahmen.



Hier wurde uns ganz deutlich vor Augen geführt, warum „Black“ Hills und „Needles“



Wie ich die Tage in einem Fernsehbericht gelernt habe, war die erste Idee, zur Förderung des Tourismus, aus solchen Nadeln die Köpfe von Lewis, Clark, Red Cloud und Buffalo Bil zu formen. Wegen der ungeeigneten Beschaffenheit und Größe der Needles lehnte Borglum diesen Vorschlag aber ab. Erst danach entstand die Vision von Mount Rushmore.

Wir waren wieder total begeistert, was die Natur für tolle Formationen schafft.






Wir kamen zu einem Nadelöhr, in doppelter Hinsicht





Noch mehr Bilder von der kurvenreichen Fahrt









Der Gegenverkehr musste warten.



Ich hatte mir für den heutigen Tag noch eine Auswahl von Wanderungen zurecht gelegt, aber irgendwie stand uns nicht der Sinn danach. Wir wollten lieber die Ruhe genießen und legten eine Kaffepause am Legion Lake ein.







Ach ja,…vergessen zu erwähnen, wir waren mittlerweile im Custer SP. Ich kann mir gut vorstellen, dass man einen ausgedehnten Urlaub allein hier verbringen kann. Aber auch hier galt es Prioritäten zu setzten, bei 23 Tagen geht nicht alles.

Nein, das linke ist kein Spielzeug für Kinder ( okay, für große Kinder schon )



Also auf und weiter ging es auf den Wild Live Loop



und tatsächlich bekamen wir ein paar Tiere zu sehen.

Büffel gab es hier viele, den großen Buffalo Roundup Ende September verpassen wir nur um ein paar Tage. Wobei ich mir auch nicht klar war, ob ich diese Menschenmassen möchte.










Die unvermeidlichen Praerie Dogs leben hier auch.



Auch wilde Esel kreuzten unseren Weg







Bzw teilten denselben mit uns



Upps, die waren aber zudringlich



Wir haben uns dann ganz kurz noch die Füße vertreten und haben einen kurzen Plausch mit einem Texaner gehalten. Ich finde es immer wieder schön, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und als Rheinländer habe ich auch keine Schwierigkeiten Kontakt aufzunehmen.






Irgendwie sind wir dem Wagen des Texaners dann im Tran nachgefahren und haben doch glatt ind die falsche Richtung abgebogen…also retour zur Iron Mountain Road. Die Strecke war dann doch etwas Nerven zehren. Statt der erlaubten 35 Meilen fuhren die Autos vor uns maximal 20 Meilen. Klar möchte man auch etwas von der Landschaft sehen, aber so langsam muss es dann doch nicht sein. Es war auch nicht gerade wenig los und so konnte man an den entscheidenden Stellen (Blick durch die Tunnel) nicht stoppen/parken.

Aber ein wenig Tunnel rahmt den Blick dann doch noch ein.



Wieder Pigtails






Da wir noch zur Abendzeremonie am Mount Rushmore wollten, wurde heute da Essen vorgezogen. Zuerst noch ein kleiner Bummel durch Keystone






und dann haben wir in Ruby’s Saloon lecker gegessen und einen „Kuchen“, das Offical Dessert of SD zum Nachtisch bestellt.






So richtig erschloss sich uns nicht, was so typisch deutsch an dem Kuchen sein sollte.

Da wir keine (eigentlich geplante) Wanderung gemacht haben, sind wir trotz aller Gemütlichkeit recht früh wieder am Mount Rushmore . Im Visitor Center habe ich mir noch den obligatorischen Kühlschranmagneten gekauft, nachdem ich den ganzen Tag leider vergeblich nach einem „Black Hills“ mit Mount Rushmore +Crazy Horse gesucht hatte.



Und suchen uns ein schönes Plätzchen.

Die Evening Lightning Ceremony war schon interessant und beeindruckend. Erst gab es einen gut verständlichen Vortrag eines Rangers über die 2passions“ von Roosevelt und Washington und dann einen Film „Freedom: America’s Lasting Legacy“. Immerhin wurde erwähnt, dass da, was für das Wachstum der Nation gut war, den Natives zum Nachteil gereichte und viele von ihnen dabei umkamen. Gerade hier in den Heiligen Bergen, den Black Mountains, die den Natives per Vertrag zugesprochen worden waren hat man das immer vor Augen.

Anschließend wurden die anwesenden Veteranen nach vorne gerufen, die Präsidentenköpfe angestrahlt






und nach gemeinsamen Singen der Nationalhymne die Fahne eingeholt. Ordentlich zusammengelegt wurde sie dann einem der Veteranen übergeben.






Immer wieder beeindruckend, wie Nationalgefühl in USA gelebt wird



Mittlerweile war es aber auch schon so spät, dass wir keinen Abstecher mehr zu Illumination von Crazy Horse gemacht haben….das Bett rief.


Hotel: Country Inn & Suites by Radisson
Ungefähre Werte
Gefahrene Meilen: 153 Meilen
Schritte: 10653